Nicht kalt genug: Eisweinlese fällt erstmals bundesweit aus

01. März 2020 , 17:26 Uhr

Bodenheim (dpa/ass) In diesem Jahr fällt die Eisweinlese zum ersten Mal in ganz Deutschland aus. Kein einziger Winzer in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz oder im Rest von Deutschland hat in diesem Winter Eiswein herstellen können. Das liegt an den warmen Temperaturen. Das Deutsche Weininstitut geht davon aus, dass Eiswein immer seltener wird, sollten die Winter weiterhin so mild bleiben.  

Zu warm für Eiswein

Minus sieben Grad Celsius muss es mindestens für eine Eisweinlese betragen. Diese Temperatur sei allerdings in keinem der 13 Weinbaugebiete erreicht worden. Die meisten Betriebe hatten es wohl schon so kommen sehen: Bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz meldeten nur 50 Betriebe für ihren 2019er Jahrgang Rebflächen von insgesamt 42 Hektar für eine mögliche Eiswein-Lese an. Für sie bedeutet der ausgebliebene Frost einen Totalverlust. 2018 waren es noch etwa 683 Winzer gewesen mit einer Fläche von 584 Hektar.

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