Erste Pressekonferenz

Ziele und Pokerleidenschaft: Die ersten Worte des neuen KSC Trainers Maximilian Senft

26. Juni 2026 , 14:24 Uhr

Karlsruhe (svs/dpa) – Maximilian Senft ist beim Karlsruher SC angekommen. Bei seiner ersten Pressekonferenz im Wildpark ging es nicht nur um Fußball – sondern auch um eine frühere Leidenschaft, mit der der neue KSC-Trainer einst sehr erfolgreich war: Poker. Zwischen 2011 und 2015 soll er bei Live-Turnieren insgesamt fast eine Million US-Dollar erspielt haben.

Vom Pokertisch auf die Trainerbank

Der 36-jährige Österreicher wurde zwei Tage vor dem Vorbereitungsbeginn beim KSC vorgestellt. Dabei sprach Senft auch über seine Vergangenheit als Pokerspieler.

Zwischen 2011 und 2015 soll er bei Live-Turnieren insgesamt fast eine Million US-Dollar erspielt haben – umgerechnet rund 881.000 Euro. Unter anderem war Senft auch bei den World Series in Las Vegas dabei. Der neue KSC-Coach bezeichnete diese Zeit als ein „großes Learning“. Gleichzeitig machte er klar, dass Poker heute keine Rolle mehr für ihn spielt.

„Seit einigen Jahren überhaupt kein Poker mehr“

Senft sagte bei seiner Vorstellung:

„Aktuell spiele ich seit einigen Jahren überhaupt kein Poker mehr. Eigentlich habe ich damit aufgehört, als ich den Kindertrainerkurs gemacht und mich voll auf die Trainerprofession konzentriert habe“

Auch wenn Poker für ihn früher reizvoll war, liegt sein Fokus längst komplett auf dem Fußball. Senft sagte dazu weiter:

„Was damals den Reiz beim Poker ausgemacht hat, war sicher eine gewisse Affinität zu Strategie und Taktik. Das ist nicht wegzureden, und das will ich auch nicht wegreden.“

Mehr Spaß an der Arbeit im Team

Heute steht für Senft die Arbeit als Trainer im Mittelpunkt. Das gemeinsame Arbeiten im Team mache ihm deutlich mehr Spaß, als beim Poker als Einzelkämpfer unterwegs zu sein.

Der gebürtige Wiener kommt vom österreichischen Erstligisten SV Ried nach Karlsruhe. Beim KSC tritt er die Nachfolge von Christian Eichner an. Eichner hatte im Wildpark mehr als sechs Jahre als Cheftrainer gearbeitet und eine Ära geprägt.

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