Wörth am Rhein (er24/svs) – Ein spektakulärer Unfall mit zwei Lastwagen hat am Dienstagabend die B9 zwischen Wörth am Rhein und Büchelberg für Stunden blockiert. Dabei kippte ein nagelneuer Glas-Transporter um und hinterließ ein wahres Scherbenmeer.
Geisterfahrer-Situation führt zu Ausweichmanöver
Nach Polizeiangaben war gegen 18:40 Uhr ein Lkw auf die Gegenfahrbahn geraten. Um eine Kollision zu verhindern, wich ein entgegenkommender Lastwagen mit einer Ladung hochwertiger Fensterscheiben in den Grünstreifen aus. Dabei touchierte er den Außenspiegel des anderen Brummis, verlor das Gleichgewicht und stürzte mitsamt seiner zerbrechlichen Fracht um.
Fahrer verletzt – Ladung zerstört
Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien und wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug war erst vier Wochen alt – der Schaden an Lkw, Anhänger und der zerstörten Ladung wird auf rund 160.000 Euro geschätzt. Tonnenweise Glas zerbarst und verteilte sich über die gesamte Fahrbahn.
Lange Sperrung und schwierige Bergung
Die Feuerwehr war mit großem Gerät im Einsatz und musste zusätzlich rund 500 Liter Diesel aus dem beschädigten Tank abpumpen. Die Arbeiten gestalteten sich schwierig: Nicht nur die riesige Menge an Glasscherben, sondern auch eine mangelhaft gebildete Rettungsgasse verzögerten den Einsatz. Für die Bergungs- und Reinigungsarbeiten blieb die B9 bis tief in die Nacht voll gesperrt.