Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst - aber kein ÖPNV betroffen

10. Februar 2026 , 05:36 Uhr

Karlsruhe (pm/tk) – Unmittelbar vor der dritten und letzten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst der Länder ruft die Gewerkschaft Verdi im Südwesten zu weiteren Warnstreiks auf. Aber keine Sorge, im Gegensatz zu letzter Woche bleibt der ÖPNV diesmal verschont. Unter anderem wird es am Dienstag am KIT, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Zentrum für Psychiatrie in Calw Streiks geben.

Montag Stuttgart – Dienstag Karlsruhe

Mit regionalen Streiktagen setzt die Gewerkschaft die Arbeitsniederlegungen fort. Heute streiken insgesamt rund 750 Beschäftigte in der Region Stuttgart und der Region Heilbronn, den Abschluss machen morgen Streikende in den Regionen Karlsruhe, Tübingen und Heidelberg/Mannheim. Die Verhandlungen werden ab Mittwoch, 11. Februar, in Potsdam fortgesetzt und sind bis Freitag angesetzt. An den Kundgebungen nehmen teilweise auch Streikende der AOK teil, bei der aktuell auch die Gehaltsrunde läuft.

Maike Schollenberger, ver.di Baden-Württemberg, sagte bei der Kundgebung in Stuttgart: „Wir streiken heute für einen starken öffentlichen Dienst. Wir streiken aber auch für die zentrale Weichenstellung in 2026: Verschärfen wir die wirtschaftliche Krise durch rigoroses und einseitiges Sparen bei abhängig Beschäftigten oder investieren wir in Menschen und Kaufkraft statt nur in Beton.“

Streik am KIT und im Theater

Beim Regionalen Warnstreiktag am Dienstag in Karlsruhe werden folgende Einrichtungen betroffen: Unter anderem das KIT, das Regierungspräsidium Karlsruhe, Zentrum für Psychiatrie in Calw, CVUA (Chemie- und Veterinärsamt), Theater und weitere Dienststellen. Eine Kundgebung beginnt ab 10:15 Uhr vom ver.di Haus am Kongresszentrum.

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