„Weihnachten neu erleben“ sammelt Rekordsumme für Kinder in der Region

10. Februar 2026 , 12:51 Uhr

Karlsruhe/Rheinstetten (pm/dk) – Ein Abend voller Emotionen, Musik und Gemeinschaft – und am Ende eine beeindruckende Zahl: 540.000 Euro. Das Karlsruher Charity-Event „Weihnachten neu erleben“ hat mit seiner Ausgabe 2025 eine neue Bestmarke erreicht und unterstützt damit regionale Kinderhilfsprojekte so stark wie noch nie zuvor.

80.000 Besucher, zehn Shows, ein starkes Zeichen

Rund 80.000 Besucherinnen und Besucher strömten im Dezember 2025 zu zehn ausverkauften Vorstellungen in die dm-arena Karlsruhe. Möglich wurde der Rekordüberschuss durch das große ehrenamtliche Engagement sowie die Unterstützung von Sponsoren und dem Publikum.

Die diesjährige Show trug den Titel „Was kaputt ist, kann man reparieren“ und erzählte die Geschichte einer Werkstattgemeinschaft, in der nicht nur Gegenstände, sondern auch Menschen eine zweite Chance bekommen. Auf der Bühne standen unter anderem eine Live-Band, ein 400-köpfiger Chor, ein großes Orchester und zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer. Musikalisch reichte das Programm von Queen über Adele bis P!nk und Robbie Williams.

„Wir sind überwältigt von dieser Rekordsumme“

„Wir sind überwältigt von dieser Rekordsumme und zutiefst dankbar für das Vertrauen unserer Besucher und Sponsoren“, sagt Markus Heusser, Geschäftsführer von Weihnachten neu erleben e.V. Mit den 540.000 Euro könnten die Herzensprojekte noch stärker unterstützt werden, um Kindern in der Region bessere Startchancen zu ermöglichen.

Diese Projekte profitieren vom Erlös

Der Spendenerlös geht an drei Organisationen aus der Region:

Alle drei setzen sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein.

Gemeinschaft über Konfessionsgrenzen hinweg

Auch Michael Hoffmann, Gründer und erster Vorsitzender des Vereins, betont die inhaltliche Botschaft des Projekts: „Die Botschaft unserer Show – was kaputt ist, kann repariert werden – gilt für Gegenstände genauso wie für menschliche Beziehungen.“ Vergebung und Gnade seien zentrale Werte für ein friedliches Miteinander. Besonders hebt er die überkonfessionelle Zusammenarbeit der Karlsruher Kirchen hervor, die ein starkes Zeichen der Einheit setze.

Mehr als eine Show – ein Gemeinschaftsprojekt

„Weihnachten neu erleben“ ist längst mehr als eine Bühnenproduktion. Über 2.000 ehrenamtlich Mitwirkende haben das Projekt getragen. Beim gemeinsamen Nachtreffen wurde das Rekordergebnis gefeiert – und gleichzeitig der Blick nach vorne gerichtet.

Denn: Die Planungen für 2027 laufen bereits. Wer mitmachen möchte, findet alle Infos auf der Webseite von Weihnachten neu erleben.

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