Schramberg (dpa/tk) – Der Waldbrand bei Schramberg im Kreis Rottweil ist weitgehend gelöscht. Noch immer gibt es Glutnester im schwer zugänglichen Gelände. Die Feuerwehr bleibt weiter im Einsatz. Unterdessen zogen vom großen Waldbrand in Belgien wieder Rauch- und Brandgeruch durch die neue welle-Region.
Der Brand in einem steilen Waldstück bei Schramberg ist weitgehend gelöscht. Im besonders steilen und schwer zugänglichen Bereich des Brandgebiets laufen jedoch weiterhin Nachlöscharbeiten, wie die Feuerwehr Rottweil mitteilte. «An den Flanken finden ebenfalls noch kleinere Nachlöscharbeiten statt.», sagte Patrick Wöhrle von der Feuerwehr Schramberg.
Lange standen hohe Rauchwolken über dem Waldstück. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen von mehreren Seiten aus. Allerdings erschwerte das unwegsame und steile Gelände den Einsatz erheblich. Feuerwehrleute konnten sich den Brandherden nicht überall nähern, weil die Hänge schwer zugänglich waren.
Schwere Waldbrände in einem Naturschutzgebiet in Belgien und Nordrhein-Westfalen sorgen unterdessen bei uns in der neue welle-Region für Brandgeruch und Rauchbelästigung. Bei Annweiler am Trifels bildete sich am Montagmittag regelrechter Nebel und es roch nach Lagerfeuer. Die Polizei kontrollierte mit einem Hubschrauber, ob es keine Brandstellen vor Ort seien.
Im Laufe des Vormittags gingen über 500 Notrufe wegen des Brandgeruchs bei der Integrierten Leitstelle Landau ein. Der Geruch zog weiter über den Rhein bis nach Karlsruhe.
Durch die aktuelle Wetterlage werden die Rauchwolken aus dem Waldbrand zu Boden gedrückt und ziehen dann über hunderte Kilometer übers Land.