Vierte Niederlage in Serie: KSC verliert in Darmstadt 2:3

07. Dezember 2025 , 12:30 Uhr

Rasantes gestriges Spiel gegen Darmstadt

Der Karlsruher SC rutscht immer mehr in das Niemandsland der 2. Fußball-Bundesliga ab. Die Badener verloren ein rasantes Samstagabendspiel beim SV Darmstadt mit 2:3 (1:1) und haben auf Rang acht nun schon acht Zähler Rückstand auf den Relegationsrang. Just dorthin kletterte Darmstadt nach dem letztlich verdienten Erfolg über den KSC.

Eichner legt vor Spielbeginn Wert auf Defensive

„Zuallererst müssen wir aber in der Lage sein, wieder über 90 Minuten zu null zu spielen“, warnte Eichner mit Blick auf die zahlreichen individuellen Fehler in der Defensive aus den vergangenen Partien.

Der KSC belegt Platz acht, hat sechs Punkte Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang und nur acht Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsrang. Und das Restprogramm vor Weihnachten hat es in sich: Nach dem Auftritt in Darmstadt folgen ein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Paderborn und eine Auswärtspartie beim Bundesliga-Absteiger VfL Bochum.

KSC chancenlos gegen Heimspieler

Dabei waren die Gäste durch ein Eigentor von Matej Maglica (38. Minute) in Führung gegangen; Fabian Schleusener erzielte in der 2. Halbzeit das zwischenzeitliche 2:2 (60.). Am Ende aber jubelten die Darmstädter wegen der Treffer von Marco Richter (45.+1), Isac Lidberg (48.) und Maglica (63.), der sein Malheur wiedergutmachte. In einer wilden Schlussphase verpassten es die Karlsruher, doch noch einen Punktgewinn zu erzwingen.

Maglica erst Pechvogel, dann Matchwinner

Die Zuschauer im Stadion am Böllenfalltor sahen ein rasantes und aufregendes Spiel, in dem weitgehend die Hausherren das Geschehen bestimmten. Dennoch ging zunächst der KSC in Führung, weil Darmstadts Maglica den Ball per Kopf ins eigene Tor beförderte. Auf den kurzen Schreck antwortete Richter in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einem Freistoßschlenzer, bei dem der Gäste-Torhüter Hans-Christian Bernat keine gute Figur machte.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber von Coach Florian Kohfeldt schnell mit einem Treffer von Lidberg nach. Just in der Phase, in der Darmstadt auf die Vorentscheidung drängte, glich Schleusener nach einem Traumpass aus. Wenige Minuten danach aber traf SVD-Profi Maglica in richtige Tor. Ein spätes Aufbäumen des KSC wurde nicht mit dem Unentschieden belohnt.

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