VBK und AVG leisten wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

27. Januar 2026 , 04:25 Uhr

Karlsruhe (pm/tk) – Umweltfreundlicher Nahverkehr: Auch im vergangenen Jahr haben die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) mit ihrem Mobilitätsangebot auf der Schiene einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Ökostrom spart tausende Tonnen CO2

Durch ihre Tram- und Stadtbahnen, die ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden, konnten die beiden kommunalen Verkehrsunternehmen 2025 zusammen mehr als 37.600 Tonnen klimafeindliches Kohlenstoffdioxid einsparen. „Die nachhaltige Verkehrswende ist eine dringende Aufgabe unserer Zeit. Dem klimafreundlichen ÖPNV kommt hierbei eine zentrale Rolle zu. Mit unseren emissionsfreien Tram- und Stadtbahnen, die mit Ökostrom betrieben werden, bieten wir ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot für alle Menschen in Karlsruhe und der Region an und übernehmen Verantwortung für unseren Planeten und die Generation von morgen“, erklärt Prof. Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer der VBK und AVG.

Busse mit Elektro-Antrieb

Auch die Elektrifizierung der VBK-Busflotte schreitet kontinuierlich voran. Inzwischen ist diese auf 48 Elektrobusse angewachsen. Damit sind auch auf den Straßen Karlsruhes künftig große Teile des städtischen Busverkehrs emissionsfrei und klimafreundlich unterwegs. Nur mit einem starken öffentlichen Nahverkehr wird Deutschland seine verkehrs- und klimapolitischen Ziele erreichen. Zudem sorgt das umweltfreundliche ÖPNV-Angebot auf der Schiene dafür, dass das Verkehrsaufkommen auf Straßen und somit auch die Luftverschmutzung sowie die Feinstaubbelastung deutlich reduziert werden.

Sauberer Strom von den Stadtwerken Karlsruhe

Die VBK bezogen 2025 von den Stadtwerken rund 43,7 Millionen Kilowattstunden zertifizierten Ökostrom, die AVG rund 82,7 Millionen Kilowattstunden. Die VBK sparten im vergangenen Jahr 13.025 Tonnen klimaschädliches CO2 ein, die AVG 24.656 Tonnen. Der CO2-Einsparwert für das Jahr 2025 errechnet sich aus dem Vergleich zur CO2-Emmission, die durch die Nutzung des Stroms aus dem Strom-Mix in Deutschland produziert worden wären.

Der Einsparwert von VBK und AVG für 2025 entspricht dem CO2-Verbrauch einer deutschen Kommune mit rund 3.600 Einwohner*innen ─ wenn man die durchschnittlichen Pro-Kopf-Emission in Deutschland von 10,4 Tonnen CO2 pro Jahr zugrunde legt. Um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen, müsste der CO2-Fußbadruck laut Bundesumweltministerium auf weniger als eine Tonne CO2 pro Person sinken.

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