Region (pm/ms) – Der Januar ist die klassische Planungszeit für den Sommerurlaub. Während manche schon gebucht haben, überlegen andere noch, wohin es 2026 gehen könnte. Ein neuer Reisetrendreport zeigt: Die Wünsche der Reisenden verändern sich – viele suchen persönliche Erlebnisse und neue Impulse.
Wir haben mit Reiseexpertin Izabella Meczykowski von Skyscanner über die Entwicklungen gesprochen. Sie wertet regelmäßig Suchtrends und Buchungsverhalten aus und beobachtet, was sich auf dem internationalen Reisemarkt gerade tut.
„2026 wird das Reisen individueller“, sagt Meczykowski. Im aktuellen Report kristallisieren sich sieben Trends heraus, die in den kommenden Monaten häufiger auftauchen könnten:
Beauty und Erholung: Für viele gehören Pflege und Behandlungen zum Urlaub fest dazu
Supermarkt-Safari: Statt in teure Restaurants zu gehen, entdecken Reisende die landestypischen Supermärkte
Allein unterwegs: Solo-Reisen boomen weiter – ob zur Selbstfindung oder einfach zur Ruhe
Reisen mit der ganzen Familie: Mehrgenerationen-Urlaube liegen im Trend
Das Hotel als Highlight: Besondere Unterkünfte werden immer beliebter – das Übernachten wird selbst zum Erlebnis
Hoch hinaus: Immer mehr zieht es statt ans Meer in die Berge
Literarische Inspiration: Bücher, Serien und Filme geben Reiseziele vor
Auffällig ist auch, dass einige weniger bekannte Orte bei Suchanfragen und Buchungen stark zulegen. Unter anderem:
San José del Cabo (Mexiko)
Oradea (Rumänien)
Schardscha (VAE)
Okinawa (Japan)
Ein Grund für den Anstieg: Neue Direktverbindungen und kleinere, gut erreichbare Flughäfen machen diese Ziele interessanter.
„Einige Ziele sind preislich deutlich attraktiver geworden“, so Meczykowski. „Beispielsweise Rovaniemi in Finnland – dort sind die Flugpreise um rund 40 Prozent gesunken.“ Auch Argentinien, Marokko und Kroatien gehören derzeit zu den günstigeren Reiseländern.
Ihr Tipp: Früh buchen lohnt sich, besonders bei flexiblen Reisedaten. Wer sich jetzt mit der Urlaubsplanung beschäftigt, hat bei den Preisen noch viele Optionen.
Wer noch keine konkrete Idee hat, wohin es gehen soll, kann sich mit sogenannten „Alle-Orte“-Funktionen einen Überblick verschaffen. Dabei werden Reiseziele nicht gezielt eingegeben – die Suche liefert stattdessen eine Liste aller Destinationen nach Preis sortiert.
„Das hilft, neue Orte zu entdecken, auf die man sonst vielleicht gar nicht gekommen wäre“, erklärt Meczykowski.
Urlaub 2026 wird bunter, individueller und offener für neue Ideen. Ob Entspannung, Erlebnis oder Abenteuer – wer sich früh informiert und auch mal über den Tellerrand schaut, kann dabei nicht nur neue Ziele entdecken, sondern oft auch richtig sparen.
Weitere Infos zum vollständigen Trendreport gibt es auf den Seiten von Skyscanner.