Unterschiede in der Region: Hundesteuer ist nicht gleich Hundesteuer

15. Dezember 2022 , 04:00 Uhr

Region (mö) – Hundesteuer ist nicht gleich Hundesteuer. Denn die einzelnen Städte in der Region haben teils gravierende Preisunterschiede. Mitunter am meisten zahlen Hundehalter in Landau – hier beträgt die Hundesteuer 144 Euro im Jahr, in Wörth dagegen zahlen Hundebesitzer nur 90 Euro, bei der Stadt Karlsruhe wiederum 120 Euro. In diesen drei Städten gibt es auch keinen Unterschied zwischen erstem und zweitem Hund. Das ist nicht überall so. In Pforzheim zum Beispiel werden für den ersten Hund 120 Euro fällig, für den zweiten Vierbeiner müssen Hundebesitzer dann das doppelte zahlen. Und der Preis der Hundesteuer unterscheidet sich auch von Dorf zu Stadt, in den größeren Städten zahlen Hundebesitzer deutlich mehr.

Wo ist sie am teuersten?

In Karlsruhe kostet jeder Hund 120 Euro, außer es handelt sich um einen gefährlichen Hund. Hier ist die Zwingersteuer mit 240 Euro noch am günstigsten. Der günstigste Ersthund in Baden-Württemberg wäre in Stutensee mit 84 Euro. Jeder weitere liegt bei 168 Euro. In Freudenstadt zahlt man allerdings schon 108 Euro für seinen ersten Hund und für jeden weiteren 216 Euro. Anders in Rastatt – hier zahlt ihr für den ersten Hund noch 96 Euro, der zweite kostet dann 192 Euro. In Pforzheim werden für den ersten Hund 120 Euro fällig, für den zweiten Vierbeiner müssen Hundebesitzer dann das doppelte zahlen. Die Zwingersteuer sind in Rastatt und Pforzheim am höchsten. In Rastatt liegt sie bei 576 Euro und in Pforzheim bei genau 600 Euro.

In der Pfalz kosten beide Hunde gleich

In Rheinland-Pfalz treten keine weiteren Kosten für den zweiten Hund auf, zumindest in Wörth, Germersheim und Landau.  In Landau sind es für beide 144 Euro und in Germersheim 100 Euro. Auf der pfälzischen Seite am günstigsten ist es in Wörth mit 90 Euro. Die Stadt ist damit auch der günstigste Standort in der Region, wenn der Halter mehr als einen Hund besitzt.

 Warum ist die Steuer in der Großstadt so hoch?

Wer in der Großstadt wohnt, der hat nicht so viel Glück wie die Dorfbewohner. Denn in der Stadt sind die Steuern deutlich höher als auf dem Land. Aber wieso ist das so? Laut Uwe Elsäßer, von der Stadt Karlsruhe, möchte man damit mit Absicht die Hundehaltung einschränken. Im Gegensatz zum Land, sei in der Stadt einfach zu wenig Platz und zu wenig Grünfläche für den Auslauf, den die Hunde benötigen. Wer seinen Vierbeiner vergisst anzumelden, der muss eine ganz schöne Strafe zahlen. Je nachdem, wie lange die Fellnase nicht gemeldet ist, zahlt der Halter zwischen 50 bis 200 Euro.

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