Unfall mit Löwenbaby auf A5 bei Kronau - Tiertransport war legal

15. September 2020 , 13:11 Uhr

Karlsruhe/Kronau (dpa/lk) – Der Transport eines Löwenbabys, das vor einer Woche bei einem Unfall gefunden wurde, ist nach Einschätzung des Karlsruher Landratsamts grundsätzlich legal gewesen. Die Besitzerin aus der Slowakei verfügt über eine Genehmigung zur Züchtung von Raubtieren, wie die Behörde am Dienstag auf Anfrage mitteilte.

Löwin war noch zu jung

Das Tier war zum Zeitpunkt des Transports aber einige Tage zu jung. Es hätte erst mit acht Wochen von der Mutter getrennt werden dürfen. Zum Zeitpunkt des Transportes war die junge Löwin allerdings erst sieben Wochen alt.

Bußgeld für Züchterin

Außerdem fehlen den Angaben nach wichtige Dokumente. Die Züchterin müsse daher mit einem Bußgeld rechnen. Die Höhe sei bislang unklar. Das Verfahren sei noch nicht abgeschlossen. Das weiße Löwenjunge sollte aus der Slowakei in einen spanischen Zoo gebracht werden. Die Züchterin sei weiterhin Eigentümerin des Tiers. 

Im Reptilium Landau in Quarantäne

Polizisten hatten das Löwenjunge nach einem Auffahrunfall in der vergangenen Woche auf der Autobahn 5 bei Kronau in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden. Bei dem Unfall entkam zudem ein Nashornvogel. Das Tier wurde zwei Tage später entdeckt und eingefangen. Das Löwenbaby und der Nashornvogel wurden im Reptilium Landau untergebracht. Dort wurde dem Raubtier der Name „Lea“ gegeben. Lea befindet sich aktuell noch auf der Quarantänestation.

Anzeige

Das könnte Dich auch interessieren

14.11.2025 Klimastreiks am 14. November – Karlsruhe, Pforzheim und Landau rufen zu Aktionen auf Region (pm/dk) – Aus Anlass der Weltklimakonferenz in Belém (Brasilien) ruft Fridays for Future am Freitag, 14. November, weltweit zu Klimastreiks auf. Auch in Karlsruhe, Pforzheim und Landau werden Aktionen stattfinden – jede Stadt setzt dabei eigene Schwerpunkte. 23.10.2026 Große Polizeikontrolle in der Karlsruher Innenstadt Karlsruhe (er24/tk) - Starke Polizeikräfte in der Amalienstraße und Nebenstraßen. Vermummte Beamte durchsuchten dortige Bars und Geschäfte - auch der Verkehr und Fußgänger wurden kontrolliert. 20.10.2026 Verdächtiger Gegenstand sorgt für Großalarm in Karlsruher Waldstadt Karlsruhe (er24/svs) - Ein verdächtiger Gegenstand hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz in der Karlsruher Waldstadt ausgelöst. Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um Sprengstoff handelt, waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Teile der Waldstadt mussten zeitweise gesperrt werden. 19.10.2026 Angler fischt Handgranate aus See Karlsruhe (dpa/tk) - Ein Angler meldet der Polizei, er habe eine Bombe aus dem Wasser gezogen. Der Fund stammt aus dem Zweiten Weltkrieg.