Karlsruhe (dpa/lsw) – Karlsruhes scheidender Trainer Christian Eichner hat sich nach Rufen gegen Philipp Förster beim Spiel gegen Darmstadt mit einem bemerkenswerten Appell vor den Spieler und seine Mannschaft gestellt.
Förster sei «mega wichtig» für die Mannschaft, erklärte der 43-jährige Coach, der den Verein zum Saisonende verlassen wird. Spieler durchliefen unterschiedliche Phasen und hätten unterschiedliche Körpersprachen. Zudem dürfe man nicht vergessen, «welchen Leidensweg» der Offensivspieler hinter sich habe.
Gerade in der ersten Halbzeit sei vieles über ihn gelaufen. Eichner richtete deshalb einen klaren Appell an die eigenen Anhänger: «Jeder in unserer Kabine gibt absolut alles für diesen Club. Unterstützt die Jungs. Sie haben das verdient», forderte er. Förster selbst holte er aus taktischen Gründen erst in der 77. Minute vom Platz.