Karlsruhe (pm/dk) – Trotz Regen und wechselhaftem Wetter bleiben die Schlosslichtspiele in Karlsruhe ein Publikumsmagnet. Mehr als 135.000 Menschen haben das Medienkunstfestival in den ersten beiden Wochen besucht. Bis zum 13. September geht das Programm weiter – und ab Samstag, 5. September, kommt sogar noch eine neue Show dazu.
Gestartet waren die Schlosslichtspiele 2026 noch mitten in einer Hitzewelle. Danach bestimmten wechselhaftes Wetter und Regen viele der Abende. Dem Interesse des Publikums hat das offenbar kaum geschadet.
Mehr als 135.000 Besucherinnen und Besucher kamen in den ersten beiden Festivalwochen zum Karlsruher Schloss.
Auch die Installation „Echo einer Ordnung“ in der Evangelischen Stadtkirche kommt gut an. Rund 6.000 Menschen haben sich das audiovisuelle Werk von Nikolaus Völzow bislang angesehen. Es beschäftigt sich mit dem Karlsruher Stadtbaumeister und Architekten der Stadtkirche, Friedrich Weinbrenner.
Bis Sonntag, 13. September, leuchtet die Schlossfassade weiterhin jeden Abend mit Einbruch der Dunkelheit.
In dieser Woche beginnen die Projektionen um 20:30 Uhr. Vom 7. bis 13. September geht es bereits um 20:15 Uhr los.
Eine zusätzliche Premiere gibt es am Samstag, 5. September, um 21 Uhr. Für „TIME³ X !lli“ haben 14 internationale Kreative drei Wochen lang am ZKM gemeinsam an einer neuen Show gearbeitet.
Begleitet wurden sie vom multidisziplinären Kollektiv ruestungsschmie.de sowie von weiteren Expertinnen, Experten und Kunstschaffenden mit Erfahrung bei den Schlosslichtspielen.
Auch die Karlsruher Berufsfeuerwehr kehrt noch einmal vor das Schloss zurück.
Die Show „On Fire“ des Karlsruher Künstlers Jonas Denzel widmet sich dem 100-jährigen Jubiläum der Berufsfeuerwehr. Bereits am Premierenabend waren Feuerwehrleute überraschend Teil der Inszenierung.
Am Samstag, 12. September, sollen erneut Einsatzkräfte und Fahrzeuge aktiv in die Show eingebunden werden.
Nicht nur auf dem Schlossplatz gibt es bis zum 13. September Medienkunst zu sehen. Insgesamt 15 Werke und Installationen verteilen sich über den Karlsruher Stadtraum.
Dazu gehören unter anderem die „Pyramide von morgen“ von Norina Quinte auf dem Marktplatz und das Verkehrsschilder-Gedicht „One way or another“ von Tom Biddulph in der Karl-Friedrich-Straße.
Die Werke führen vom Marktplatz über den Alten Flugplatz bis an die Alb.
Rund um „Echo einer Ordnung“ gibt es in der Evangelischen Stadtkirche außerdem die Konzertreihe „Klangkaleidoskop“.
Am Donnerstag, 3. September, spielen Peter Lehel und Ull Möck Musik aus dem Klangkosmos von Keith Jarrett und Jan Garbarek.
Am Donnerstag, 10. September, folgen Leslie Thomé und Frank Thomé mit Flöten, Vibraphon, Gongs, Percussion und Trommeln. Beginn ist jeweils um 18:30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Am 8. September um 19 Uhr gibt es außerdem den Vortrag „Weinbrenners Räume. Licht- und Schattenspiele“ von Dr. Ulrich Maximilian Schumann.
Damit geht das Light Festival mit mehreren neuen und zusätzlichen Programmpunkten in seine zweite Hälfte. Die Schlosslichtspiele laufen noch bis einschließlich Sonntag, 13. September 2026.