Pforzheim (bw/svs) – Die Goldstadt Pforzheim ist Thema der Fernsehsendung „TV Total“ – und der Beitrag fällt wenig schmeichelhaft aus. Für die ProSieben-Rubrik „Mission Schandfleck“ hat sich Reporterin Aylin in der Goldstadt umgesehen. Dabei geraten bekannte Gebäude, Kunstwerke und das Stadtbild ins Visier der Comedyshow. Hier erfahrt ihr, warum Pforzheim so aussieht, wie es eben aussieht.
In der ProSieben-Show „TV Total“ macht sich Moderator Sebastian Pufpaff auf die Suche nach Orten, deren Erscheinungsbild sich für die satirische Rubrik „Mission Schandfleck“ eignet. Auf Empfehlung aus der Zuschauerschaft landet diesmal Pforzheim auf der Liste. Reporterin Aylin reist dafür in die Stadt an der Enz und startet ihre Tour auf der Nordstadtbrücke. Von dort aus geht es weiter zu mehreren bekannten Orten in Pforzheim.
Zu den Stationen gehört der Gasometer. Das historische Bauwerk, in dem aktuell das 360-Grad-Panoramakunstwerk „Amazonien“ von Yadegar Asisi zu sehen ist, wird im Beitrag süffisant mit einer Konservendose verglichen. Auch das Alte Technische Rathaus, das sich derzeit im Rückbau befindet, dient als Kulisse für Wortspiele über das Erscheinungsbild der Stadt. Selbst Kunst im öffentlichen Raum bleibt nicht verschont: Die Skulptur „Die Claqueure“ bekommt ebenfalls spitzfindige Kommentare ab. Etwas positiver – wenn auch mit einem Augenzwinkern – fällt dagegen der Zuspruch für die bunten Tretboote am Flussufer aus.
Das heutige Stadtbild ist stark von der Geschichte Pforzheims geprägt. Bei einem schweren Luftangriff am 23. Februar 1945 wurde die Innenstadt nahezu vollständig zerstört. Beim Wiederaufbau in den 1950er-Jahren entstanden breite Straßen und moderne, zweckorientierte Bauten, die das Erscheinungsbild der Goldstadt bis heute mitprägen.