Karlsruhe (pm/tk) – Die Handballer des TV Knielingen gewinnen ihr Heimspiel gegen die SG ERA. Beim 40:21 hatten die Gäste aus Südbaden nicht den Hauch einer Chance gegen das Team aus dem Karlsruher Westen.
Auf die Frage, ob an diesem Abend in der Reinhold-Crocoll-Halle noch Wünsche offen geblieben wären, antwortete Marc Sautter aus Sicht des TVK-Trainerteams klar: „Nein. Die Mannschaft war nach der Fastnachtspause weiter fokussiert. Wir wollten früh im Spiel auf die Siegerstraße einbiegen und das ist uns gelungen.“
Die Männer aus dem Karlsruher Westen wollten nach dem Derbysieg in Rintheim weiter bei nur vier Verlustpunkten bleiben. Nach dem 3:3 in der fünften Spielminute kamen die Knielinger bereits ins Tempospiel. Geschwindigkeit war auch gegen die SG ERA der Schlüssel zum Erfolg. Über 7:4, 9:6 und 12:6 wurde der Vorsprung ausgebaut. Die Gäste gingen das hohe Knielinger Tempo nur selten mit und zur Pause waren die Rollen in diesem Spiel klar verteilt.
Letztlich ging der Knielinger Spielplan in jeder Hinsicht auf, möglichst aus einer stabilen Abwehr mit Tempospiel leichte Tore zu erzielen. Dazu trug auch Torhüter Fabian Bolz maßgeblich bei, der mit vielen Parade dem Gegner-Team das Torewerfen sehr schwer machte.
Mit diesem Heimsieg bleibt der TV Knielingen nach dem 17. Spieltag weiter an der Tabellenspitze. Die SG Ohlsbach/Elgersweier folgt mit fünf Punkten Abstand. Der TSV Rintheim scheint sich nach der Niederlage vom Wochenende in Freiburg-Zähringen aus dem Titelrennen verabschiedet zu haben. TVK-Trainer Marc Sautter mahnt: „Wir sind noch lange nicht durch. Jeder Gegner, der noch kommt, will dem Tabellenführer ein Bein stellen. Da sind auch noch einige schwere Spiele dabei.“
Da dürfte er an den nächsten Sonntag denken, wenn der TVK beim Siebten der Verbandsliga, TV Oberkirch, antritt. Das Hinspiel haben die Knielinger mit drei Toren gewinnen können. Aber das heißt nichts für das kommende Wochenende, in einer Liga die wahrlich mit vielen überraschenden Ergebnissen aufzuwarten hat.