Gengenbach (dpa/dk) – Nach dem tödlichen Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Zug in Gengenbach gibt es neue Erkenntnisse. Nach Angaben der Polizei könnte der Autofahrer absichtlich auf die Gleise gefahren sein.
Der Unfall passierte an einem Bahnübergang in Gengenbach im Schwarzwald. Dort kollidierten ein Auto und ein Zug der Schwarzwaldbahn.
Der Fahrer des Autos starb noch an der Unfallstelle. Die rund 200 Passagiere im Regionalexpress und der Zugführer blieben unverletzt.
Einen Tag nach dem Unfall hat die Polizei erste Ermittlungsergebnisse bekanntgegeben. Demnach berichteten mehrere Zeugen übereinstimmend, dass der Mann trotz Rotlicht um die gesenkten Halbschranken des Bahnübergangs herumgefahren sein soll.
Anschließend soll er das Auto auf den Gleisen angehalten haben. Dort kollidierte der herannahende Zug mit dem Fahrzeug.
Der Verkehr auf der Schwarzwaldbahn war nach dem Unfall für etwa dreieinhalb Stunden unterbrochen.
Nach ersten Maßnahmen zur Spurensicherung fuhr der Zug in den nächstgelegenen Bahnhof. Dort wurden die Reisenden betreut und von der Polizei befragt.sch