Tipps der Feuerwehr beim Grillen im heimischen Garten oder am Lagerfeuer

11. Juni 2021 , 09:57 Uhr

Region (pm/lk) – Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und mit ihnen die Lust aufs Grillen. Damit aus der Grillglut oder dem Lagerfeuer keine Schadenfeuer werden, appelliert die Feuerwehr an alle Bürger und gibt hilfreiche Tipps zum Umgang mit Grills und Feuerstellen.

Sicherer Standplatz und Abstand zu Brennbarem

Zunächst sollten Sie einen standfesten und sicheren Standplatz für den Grill oder die Feuerschale haben und Abstand zu brennbaren Stoffen wie Lampions, Girlanden oder ähnliches halten. Ein Sicherheitsabstand von zwei bis drei Metern ist das Mindestmaß. Benutzen Sie alle Grill-Arten mit offenen Flammen immer nur im Freien. Zum Anzünden eines Kohlegrills sollten Sie Trockenbrennstoffe oder Grillanzünder verwenden, niemals jedoch brennbare Flüssigkeiten. Gießen Sie insbesondere keinen Spiritus in den Grill oder in die Feuerstelle. Fachen Sie das Feuer auch nicht mit Pressluft oder gar mit Sauerstoff an.

Feuerlöscher oder Wassereimer bereit halten

Bei der Verwendung von Gasgrills ist erhöhte Vorsicht geboten, da sogar Explosionsgefahr bestehen kann. Überprüfen Sie die Gasleitung vor Saisonbeginn auf Risse oder Löcher. Tauschen Sie niemals die Gasflasche während des Grillens. Halten Sie außerdem immer Löschmittel bereit. Ein Feuerlöscher oder Eimer Wasser helfen Entstehungsbrände zu bekämpfen. Kinder sollten Sie niemals unbeaufsichtigt mit und am Grill sowie an Feuerstelle hantieren lassen. Tragen Sie im nahen Bereich von offenem Feuer auch keine Synthetik-Kleidung. Diese kann schlagartig Feuer fangen.

Glutreste löschen oder mit Erde abdecken

Glutreste müssen stets abgelöscht werden. Füllen Sie niemals heiße Asche in Müllgefäße. Wenn Sie in einer Grillstelle im Freien grillen, decken Sie die Glut vollständig mit Erde ab, damit der Wind sie nicht forttragen kann. Zur Vermeidung von Waldbränden ist für Feuer außerhalb befestigter Grillplätze vom Waldrand ein Sicherheitsabstand von 300 Metern gesetzlich vorgeschrieben. Und wenn es dennoch brennen sollte: 112 währen, die Frauen und Männer der Feuerwehren helfen!

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