Tarifverhandlung für ÖPNV - Verdi will weiter verhandeln

07. März 2024 , 04:39 Uhr

Stuttgart (dpa/lsw) – Die Gewerkschaft bricht die Verhandlung für kommunalen Nahverkehr zunächst vorzeitig ab. Nun könnte es weitergehen. Warnstreiks soll es in diesem Fall nicht geben.

Erstmal kein Streik

Die Gewerkschaft Verdi ist unter bestimmten Bedingungen bereit, mit der Arbeitgeberseite weiter über einen neuen Manteltarifvertrag für die kommunalen Nahverkehrsbetriebe in Baden-Württemberg zu verhandeln. Voraussetzung dafür sei ein deutlich verbessertes Angebot, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch in Stuttgart nach einer Sitzung der Großen Tarifkommission mit. Verdi bot an, von Sonntag an bis inklusive Dienstag zu verhandeln. Weitere Warnstreiks seien bis dahin ausgeschlossen.

gestreikt – verhandelt – abgebrochen…jetzt weiter verhandeln

Erst am Dienstag hatte Verdi die Verhandlung mit der Arbeitgeberseite vorzeitig beendet. Die Verhandlung mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg (KAV) sei ohne Ergebnis abgebrochen worden, hatte der Verdi-Landesbezirk mitgeteilt.

Tarifstreit (fast) bundesweit

Verdi verhandelt mit den kommunalen Nahverkehrsbetrieben aktuell in allen Bundesländern außer Bayern über neue Manteltarifverträge. In Baden-Württemberg betroffen sind davon rund 6500 Beschäftigte in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz.

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Gewerkschaft verdi ÖPNV Streik

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