Karlsruhe (pm/tk) – Die Baden Volleys SSC Karlsruhe starten in die Spielzeit 2026/27. In der 1. Bundesliga der Männer ist bei vielen Clubs Bewegung zu spüren.
Vor dem Start in die neue Saison ist bei vielen Clubs Spannung zu spüren. Der amtierende Meister aus Berlin, BR Volleys, will nach einer turbulenten Vorsaison wieder mehr Stabilität gewinnen, aber die Konkurrenz ist hungriger als je zuvor. Mit dem Aufsteiger TV Rottenburg erscheint außerdem ein Rückkehrer auf der Bildfläche und die BADEN VOLLEYS empfangen zum Auftakt die LüneHünen.
Bei den BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe geht es zunächst darum, wieder bis zum Schluss um die Playoffs mitzuspielen. „Wir waren letzte Saison ganz nah dran. Das zeigt, wie klein die Unterschiede sind. Im Leistungssport werden Fehler und schwächere Phasen schnell teuer. Wir haben Punkte gegen Gegner liegen gelassen, gegen die wir gewinnen mussten, und auch Punkte geholt, mit denen nicht jeder gerechnet hatte. Das hat uns lange im Rennen gehalten“, so Guido Görtzen.
Für die Barock Volleys MTV Ludwigsburg heißt das Ziel nach einer starken Premierensaison erneut Playoffs. Patrick Steuerwald hat ein größeres strategisches Bild: „Daneben wollen wir die Fans begeistern, Sponsoren überzeugen, Mitstreiter gewinnen und in die Weiterentwicklung der Organisation investieren. All das gelingt leichter, wenn wir es schaffen, uns auch sportlich Schritt für Schritt zu steigern.“
Die SWD powervolleys Düren schrauben den eigenen Anspruch noch etwas höher. Nach dem Erfolg aus 2025 soll möglichst auch das große Zoi DVV-Pokalfinale in der LANXESS arena erreicht werden. „Wir möchten gerne an den Erfolg der letzten Saison anknüpfen und uns natürlich auch für das Pokalfinale in Köln qualifizieren.“, sagt Teammanagerin Annika Blaeser.
Am anderen Ende der Zielskala steht der SV Warnemünde, zumindest auf dem Papier. Nach der Premierensaison soll zunächst erneut der Klassenerhalt gesichert werden, diesmal möglichst früh.
Beim VfB Friedrichshafen vermeidet man konkrete Platzierungsziele. „Wir möchten unser Bestmögliches leisten, an unser Leistungslimit kommen. Dann wird man sehen, zu was es reicht“, sagt Sportdirektor Radomir Vemic.
Auch die SVG Lüneburg formuliert ihre Ziele ähnlich prozessorientiert. Eine „maximal erfolgreiche Saison“ soll es sein, doch Cheftrainer Stefan Hübner misst Erfolg ausdrücklich nicht ausschließlich an Siegen und Niederlagen. Zunächst gehe es darum, das Team auf ein gutes Niveau zu bringen, Standards zu setzen und erst dann konkrete Ziele zu entwickeln.
Die VOLLEY GOATS Mitteldeutschland wollen ganz klar Abstand zum Tabellenende gewinnen. In der Liga werden die Playoffs anvisiert und im Zoi DVV-Pokal will man so weit wie möglich kommen.
So unterschiedlich die sportlichen Ziele sind, so unterschiedlich präsentieren sich auch die Identitäten der Teams. Beim Rekordmeister BR Volleys taucht man ins Marvel-Universum ab. „Vielleicht sind wir so etwas wie der Wolverine der Bundesliga, einfach nicht kaputtzukriegen“, sagt Diagonalangreifer Daniel Malescha.
In Freiburg nennt sich die Mannschaft dagegen traditionell „Affenbande“. Kapitän Charlie Figy beschreibt zwei zentrale Werte: Freude und Wettbewerb.
Bei den HELIOS GRIZZLYS Giesen steckt die Identität bereits im Namen. Man wolle gegen jeden Gegner kämpfen wie GRIZZLYS und sich nicht so leicht „das Fell über die Ohren ziehen“ lassen, erklärt Geschäftsführer Sascha Kucera.
Wenn am Dienstag bekannte Favoriten und neue Gesichter auf dem Feld zusammentreffen, werden aus Spekulationen endlich wieder zählbare Punkte. Auch in diesem Jahr ist Dyn live und on demand dabei. Neben der Ausstrahlung ausgewählter Partien im frei empfangbaren Kanal „Dyn Sport Mix“ werden in der neuen Saison erstmals auch ausgewählte Begegnungen der Volleyball Bundesliga Männer kostenlos im Livestream auf bild.de und sportbild.de übertragen. Die zusätzliche Präsenz auf reichweitenstarken Digitalplattformen erhöht die Sichtbarkeit der Liga und ihrer Clubs deutlich und macht Spitzenvolleyball einem noch größeren Publikum zugänglich.
Der 1. Spieltag im Überblick: