Spritpreise kennen auch in Karlsruhe, Baden-Baden und Pforzheim nur den Weg nach oben

18. September 2026 , 11:01 Uhr

Karlsruhe/Pforzheim/Baden-Baden (pm/tk) – Nachdem die Kraftstoffpreise einen historischen Höchststand nach dem anderen aufgestellt haben, sind sie auch am heutigen Freitag ein Dorn im Auge aller Autofahrer.

Preise überdurchschnittlich gestiegen

Im Vergleich zum letzten Freitag sind die Preise für Benzin und Diesel in Karlsruhe, Pforzheim und Baden-Baden durchweg und deutlich gestiegen: Im Schnitt mussten Verbraucherinnen und Verbraucher in der Fächerstadt drei Cent mehr pro Liter Benzin zahlen als noch am Vorwochentag; in Baden-Baden ganze sechs Cent und in der Goldstadt sogar acht Cent mehr.

Noch deutlicher der mittlere Preisanstieg seit der letzten Betrachtung beim Diesel: In Karlsruhe lag der Wert heute Morgen bei elf Cent, in Baden-Baden bei 14 Cent und in Pforzheim bei 16 Cent. In allen drei Städten lag der Durchschnittspreis für einen Liter Diesel damit über 2,40 Euro. Dies hat der ADAC Nordbaden e.V. in seiner wöchentlichen Kraftstoffpreisuntersuchung an diesem Freitag festgestellt.

Die Region im Überblick

Die Spritpreis-App „ADAC Drive“ informiert rund um die Uhr über die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland. Hier die am heutigen Freitagmorgen ermittelten Höchst- und Tiefstpreise (an Marken- und Freien Tankstellen) für Super E10, Super E5 und Dieselkraftstoff:

Super E10 wurde in Karlsruhe für 2,219 Euro bis 2,279 Euro, in Baden-Baden für 2,199 Euro bis 2,219 Euro, in Pforzheim für 2,209 Euro bis 2,249 Euro angeboten.

Super E5 kostete in Karlsruhe 2,279 Euro bis 2,339 Euro, in Baden-Baden 2,259 Euro bis 2,279 Euro, in Pforzheim 2,269 Euro bis 2,309 Euro.

Diesel kostete in Karlsruhe 2,389 Euro bis 2,459 Euro, in Baden-Baden 2,379 Euro bis 2,449 Euro, in Pforzheim 2,399 Euro bis 2,459 Euro.

Rohölpreis nicht gestiegen

Der Rohölpreis verbleibt bei einem Wert über der Marke von 100 US-Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte kostete an diesem Morgen 103,42 US-Dollar und damit zwei Dollar weniger als am Vorwochentag. Der Euro-Dollar-Kurs notierte zum Zeitpunkt der Erhebung auf niedrigerem Niveau wie vergangenen Freitag und lag bei 1,1480 US-Dollar.

Nach Ansicht des ADAC rechtfertigen der erneute Anstieg des Ölpreises das aktuelle Preisniveau an den Zapfsäulen jedoch nur teilweise. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei Super E10: Vier Tage in Folge wurden neue Rekordwerte im bundesweiten Tagesdurchschnitt verzeichnet. Dabei liegt der Rohölpreis aktuell deutlich unter früheren Höchstständen.

Aus Sicht des ADAC besteht deshalb vor allem auf Raffinerie- und Großhandelsebene weiterer Erklärungsbedarf. Mehr Transparenz bei der Preisbildung entlang der gesamten Wertschöpfungskette sei erforderlich.

 

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