Baden-Württemberg (dpa/dk) – Tanken ist im Südwesten aktuell besonders teuer. Nach einer Momentaufnahme des ADAC vom späten Vormittag liegt Baden-Württemberg beim Dieselpreis bundesweit ganz vorne. Auch Super E10 gehört im Ländervergleich zu den teuersten Sorten.
Nach den Berechnungen des ADAC kostete Diesel in Baden-Württemberg um 11 Uhr im Schnitt 2,190 Euro pro Liter. Damit war der Südwesten laut dpa zu diesem Zeitpunkt das teuerste Bundesland in Deutschland.
Auch bei Super E10 liegt Baden-Württemberg weit vorne. Mit 2,030 Euro pro Liter belegte das Land Platz drei unter den Bundesländern.
Am günstigsten war Diesel der Momentaufnahme zufolge in Nordrhein-Westfalen. Dort lag der Preis bei 2,148 Euro pro Liter.
Bei Super E10 war Bremen mit 2,026 Euro am günstigsten.
Der ADAC weist darauf hin, dass die um 11 Uhr gemessenen Preise im Vergleich zu den Tagesdurchschnittspreisen der vergangenen Tage eher niedrig sind. Das hängt mit dem inzwischen typischen Tagesverlauf der Spritpreise zusammen.
Weil nur noch einmal täglich um 12 Uhr eine Preiserhöhung erlaubt ist, liegt der Preis eine Stunde davor laut dpa meist deutlich unter dem Tagesschnitt.
Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Spritpreise laut dpa deutlich gestiegen. Diesel erreichte rund um Ostern einen neuen Höchststand. Super E10 blieb nur knapp unter seinem Rekordwert aus dem März 2022.
Zuletzt haben sich beide Kraftstoffe aber wieder etwas verbilligt.