Speyer (pm/svs) – Ein geplanter Verkauf von Goldmünzen endete am Dienstagabend in einem Raubdelikt: Gegen 18:15 Uhr trafen sich ein 32-jähriger Mann und ein 23-jähriger Tatverdächtiger im Vorraum einer Bankfiliale in Speyer zur Übergabe. Doch statt zu zahlen, versuchte der 23-Jährige, mit den Münzen zu flüchten – und setzte dabei auch Pfefferspray ein.
Nach Angaben der Polizeiinspektion Speyer wollte der Käufer während der Prüfung der Goldmünzen plötzlich fliehen. Das Opfer konnte ihn zunächst festhalten, doch der Täter reagierte mit körperlicher Gewalt und setzte Pfefferspray ein. So gelang ihm vorübergehend die Flucht.
Dank schneller Reaktion der Einsatzkräfte konnte der mutmaßliche Räuber kurz darauf im Nahbereich des Tatorts festgestellt werden. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal ordnete daraufhin seine vorläufige Festnahme an. Die Vorführung vor einen Haftrichter ist für den Folgetag vorgesehen.
Durch den Einsatz des Reizstoffs erlitt auch eine 41-jährige Frau, die dem Opfer helfen wollte, leichte Augenreizungen. Sie wurde vor Ort medizinisch versorgt.