Sicher durch die närrischen Tage: Polizei gibt Tipps für die Faschingszeit

12. Februar 2026 , 06:06 Uhr

Karlsruhe (pol/dk) – Die heiße Phase der Faschingszeit startet – mit Partys und vielen Umzügen in der ganzen Region. Damit alle Närrinnen und Narren sicher feiern können, gibt die Polizei wichtige Hinweise, damit alle gemeinsam sicher feiern können. Alle Fastnachtsumzüge in der Region findet Ihr hier im Überblick!

Mehr Feiern, mehr Risiko – Aufmerksamkeit hilft

Die Polizei weist darauf hin, dass zu viel Alkohol die Hemmschwelle senkt und Konflikte schneller eskalieren können. Wenn ihr aufmerksam seid und auf euch gegenseitig Rücksicht nehmt, kann schlimmeres verhindert werden. Wer sich unsicher fühlt, sollte nicht zögern, andere anzusprechen oder Hilfe zu holen.

Bei Ärger: Hilfe holen und laut werden

Kommt es zu Streit, gilt: lieber deeskalieren als provozieren. Wer sich bedroht oder belästigt fühlt, sollte gezielt andere Menschen ansprechen und ruhig auch laut um Hilfe bitten. Auch das Sicherheitspersonal vor Ort ist ansprechbar. In ernsten Situationen gilt immer: Notruf 110. Wichtig ist, Zivilcourage zu zeigen – aber ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Achtung vor K.-O.-Tropfen

Ein Thema, das leider immer wieder auftaucht: K.-O.-Tropfen. Lasst eure Getränke nicht unbeaufsichtigt stehen und nehmt keine offenen Drinks von Unbekannten an. Bestellt eure Getränke am besten selbst und behaltet sie im Blick. Wart ihr euch unsicher, ob jemand an euer Glas gekommen ist, dann trinkt es lieber nicht mehr. Wenn ihr in der Gruppe unterwegs seid, passt aufeinander auf. Betroffene sollten sofort medizinische Hilfe holen und die Polizei informieren.

Taschendiebe haben Hochsaison

Wo viele Menschen dicht gedrängt feiern, sind auch Taschendiebe unterwegs. Die Polizei rät, Geldbörse, Handy und Schlüssel eng am Körper in verschlossenen Taschen zu tragen. Wertsachen gehören weder in Jackentaschen an der Garderobe noch sichtbar ins Auto. Geht doch mal etwas verloren, sollten Bankkarten sofort über den Sperr-Notruf 116 116 gesperrt werden.

Klare Regel für den Heimweg

Und ganz wichtig: Wer trinkt, fährt nicht.
Schon kleine Mengen Alkohol können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen – egal ob im Auto, auf dem Fahrrad oder auf dem E-Scooter. Die Polizei kündigt während der Faschingszeit verstärkte Kontrollen an. Plant euren Heimweg deshalb frühzeitig: Bus und Bahn, Taxi oder eine nüchtern bleibende Person sind die bessere Wahl.

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