Schwerpunktkontrolle zur Maskenpflicht im ÖPNV in Karlsruhe

07. Dezember 2020 , 15:55 Uhr

Karlsruhe (pm/lk) – Die Polizei und der Karlsruher Verkehrsverbund haben am Vormittag eine weitere Schwerpunktkontrolle zur Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr durchgeführt. Sie war Teil einer deutschlandweiten Aktionswoche, bei der Polizei und Ordnungsbehörden die Einhaltung der Maskenpflicht an belebten Orten und im öffentlichen Raum kontrollieren.

Kontrolle in Fußgängerzone und an Haltestellen

Seit dem 01. Dezember besteht eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum, wo mehrere Personen zusammentreffen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Beispielsweise in Fußgängerzonen, im Einzelhandel, der Gastronomie oder im öffentlichen Nahverkehr. Die Kontrolle in Karlsruhe konzentrierte sich vor allem auf die Fußgängerzone in der Innenstadt sowie die Haltestellen. „Auch wenn sich der Großteil der Bevölkerung vorbildlich an die Maskenpflicht hält, ist einigen Bürgern der Ernst der Lage leider immer noch nicht bewusst. Deshalb sind diese Kontrollen notwendig“, so die Karlsruher Polizeipräsidentin Caren Denner.

Maskenmuffel sollen sensibilisiert werden

Die Fahrscheinprüfer der KVV kontrollierten vor allem die Stadt- und Trambahnen zwischen Durlacher Tor, Europaplatz und Hauptbahnhof. „Die allermeisten Fahrgäste verhalten sich solidarisch und verantwortungsvoll und tragen eine Maske. Wir wollten mit dieser Kontrollaktion aber die fünf bis zehn Prozent der Fahrgäste sensibilisieren, die leider nicht konsequent die Maskenpflicht befolgen“, so KVV-Geschäftsführer Alexander Pischon. Seit dem 23. Oktober ahndet der KVV Verstöße gegen die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen mit einer Strafe von bis zu 100 Euro und hatte extra seine Beförderungsbedingungen angepasst.

Nur wenige Verstöße festgestellt

Polizei und KVV zogen heute eine positive Bilanz: Insgesamt kontrollierte die Beamten rund 2.160 Personen. Dabei wurden 52 Verstöße gegen die Maskentragepflicht festgestellt, von denen 9 Verstöße zur Anzeige gebracht wurden. Darüber hinaus wurden in 38 Fällen Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen eingeleitet. Gegen drei Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden. Auch in den kommenden Tagen und Wochen wird die Polizei in Karlsruhe aber auch in anderen Städten im Landkreis ihre Kontrollen fortsetzen.

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