Pforzheim (ER24/pol//dk) – Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Mittwochmittag für massive Behinderungen auf der A8 bei Pforzheim gesorgt. Mehrere Fahrzeuge waren beteiligt, ein Rettungshubschrauber musste direkt auf der Autobahn landen. Die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe war voll gesperrt.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 21. Januar 2026, gegen 12:00 Uhr auf der A8 kurz vor der Anschlussstelle Pforzheim-Süd. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhr ein 28-jähriger Sprinter-Fahrer auf dem rechten von drei Fahrstreifen, als er vermutlich einen am Stauende stehenden Lkw übersah. Trotz eines Ausweichversuchs auf den mittleren Fahrstreifen kollidierte er mit dem linken Heck des 40-Tonners. Ein weiterer Sprinter-Fahrer, ein 20-Jähriger, reagierte ebenfalls zu spät und prallte frontal auf den stehenden Lkw. Beide Fahrzeugführer wurden schwer verletzt.
Beide Fahrzeugführer wurden schwer verletzt. Der 20-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, während der 28-Jährige schwerverletzt ebenfalls in ein Krankenhaus transportiert werden musste. Eine der schwerverletzten Personen musste mit einem Rettungshubschrauber, der direkt auf der Autobahn landete, in eine Spezialklinik geflogen werden.
Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Während des Rettungseinsatzes und der Räumung der Unfallstelle kam es zu einem erheblichen Stau, der sich auf eine Länge von bis zu 12 Kilometern ausdehnte.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten ist die A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe komplett gesperrt. Bereits kurz nach dem Unfall bildete sich ein erheblicher Rückstau.
Laut der Polizei war die Rettungsgasse zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht ausreichend freigehalten, was die Arbeit der Rettungskräfte erschwerte.