Schwerer Angriff in Kehl: Polizei erschießt Hund

05. Juni 2025 , 16:22 Uhr

Kehl (pm/dk) – Ein dramatischer Vorfall am Donnerstagvormittag hat in Kehl-Auenheim Polizei, Rettungsdienst und Notarzt auf den Plan gerufen. Ein Mann wurde auf dem Grundstück eines Hundehalters von einem Hund attackiert und schwer verletzt.

Hund verbeißt sich im Arm des Opfers

Nach bisherigen Informationen ereignete sich die Beißattacke gegen 10:20 Uhr auf dem Anwesen des Hundehalters am Ortsrand von Auenheim. Der schwer verletzte Mann ist ein Angehöriger des Besitzers. Als die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, hatte sich der Hund bereits im Arm des Mannes verbissen.

Da es den Helfern nicht gelang, das Tier anderweitig zu lösen, griff ein Polizeibeamter zur Schusswaffe. Durch den Einsatz der Waffe verendete der Hund noch vor Ort. Nach ersten Einschätzungen handelt es sich um einen Mischlingshund mit Einfluss der Rasse American Stafford.

Zwei weitere Hunde beschlagnahmt

Ob zwei weitere Hunde der Familie ebenfalls aktiv an dem Angriff beteiligt waren, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Stadt Kehl ordnete an, die beiden anderen Tiere vorerst zu beschlagnahmen und in einem Tierheim unterzubringen.

Ein Kind der Familie, das sich während des Angriffs in unmittelbarer Nähe befand, blieb glücklicherweise unversehrt. Polizeibeamte konnten das Kind in Sicherheit bringen.

Opfer in Lebensgefahr

Der schwer verletzte Mann wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Die genauen Umstände, wie es zu dem folgenschweren Hundeangriff kommen konnte, sind derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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