Bad Liebenzell (fw/tk) – Weithin sichtbar war eine dicke Rauchsäule am Mittwochabend über dem Ortsteil Möttlingen. Ein Schuppen stand lichterloh in Flammen.
Wegen der dichten Rauchentwicklung ging auch eine Alarmmeldung über die Warn-App raus. Das als Werkstatt genutzt Gebäude im Harry-Schulz-Weg ist umringt von Häusern, Bäumen und Sträuchern, deswegen konnten die Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen nicht direkt an den brennenden Schuppen heranfahren. Deshalb kam unter anderem der Teleskopgelenkmast über das Dach eines Hauses hinweg zum Einsatz. Die benachbarten Wohnhäuser wurden vorsorglich evakuiert.
In schwerer Atemschutzausrüstung gelang es der Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Dabei machte es der massiv gebaute Schuppen es den Einsatzkräften nicht leicht. Erst nach rund zwei Stunden gelang es ihnen, das Dach zu öffnen und das Feuer von oben zu bekämpfen.
Mit einer Drohne wurde das Brandgeschehen von der Luft aus beobachtet und überwacht. Neben rund 100 Feuerwehrleuten mit 22 Fahrzeugen waren auch der DRK-Ortsverein Schömberg/Bad Liebenzell sowie die Polizei mit zwei Streifen und vier Beamten vor Ort.
Der Schuppenbrand hat die Einsatzkräfte bis tief in die Nacht beschäftigt und einen Schaden von rund 350.000 Euro verursacht. Der Großteil des Schadens entstand an den Maschinen im Inneren des Schuppens.