Offenburg (pol/dpa/tk) – Nach Schüssen in Offenburg findet die Polizei einen toten Mann und eine schwerverletzte Frau. Sie stirbt kurz darauf im Krankenhaus und die Ermittler suchen nach Antworten.
Gegen 8 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Zeugen hatten in der Händelstraße im Nordosten von Offenburg mehrere Schüsse gehört. Streifenwagen, Rettungsdienst und Notarzt fuhren daraufhin zu dem Wohngebiet.
Vor Ort entdeckten die Einsatzkräfte in der Hofeinfahrt eines Wohnhauses einen leblosen Mann und eine schwerstverletzte Frau. Für die Frau wurden Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet. Rettungskräfte konnten sie zunächst versorgen und in eine Klinik bringen. Dort starb sie allerdings kurze Zeit später.
In der Nähe des Tatorts konnten Polizeibeamte eine Waffe auffinden und sicherstellen. Warum es zu dem tragischen Vorfall kam, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Nach derzeitigem Stand handelt es sich bei dem toten Mann um einen 33-Jährigen. Er war mit der verstorbenen Frau bekannt. Hinweise auf weitere Beteiligte liegen nach aktuellen Ermittlungen nicht vor.
Nach Angaben der Polizei besteht aktuell keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Beamten gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass keine weiteren Menschen an dem Vorfall beteiligt waren.
Der Bereich um die Händelstraße wurde weiträumig abgesperrt. Beamte und ein Polizeihund waren weiterhin im Einsatz, um Spuren zu sichern und Zeugen zu vernehmen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie arbeitet dabei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Offenburg. Ermittelt wird wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes zum Nachteil der verstorbenen Frau.
Weitere Angaben zu den genauen Hintergründen machten die Behörden zunächst nicht. Die Ermittlungen dauern an.