Schon wieder gerissenes Reh in Pfinztal gefunden

29. Dezember 2021 , 11:40 Uhr

Pfinztal (pm/lk) – Erneut ist am Naturerlebnispfad in Pfinztal ein zerrissenes und halb aufgefressenes Reh gefunden worden. Erst Mitte November hatten Jagdpächter dort ein totes und zweigeteiltes Tier entdeckt.

Getötetes und halb aufgefressenes Reh gefunden

Nachdem bereits Mitte November ein getötetes und in zwei Teile gerissenes Reh beim Naturerlebnispfad Pfinztal gefunden wurde, bot sich den zuständigen Jagdpächtern kurz vor Weihnachten an nahezu derselben Stelle wieder das schreckliche Bild eines gerissenen und nahezu aufgefressenen Rehs. Den Bissspuren nach handelt es sich um einen wolfsgroßen Hund, die Menge an gefressenem Fleisch lässt auf mindestens zwei Hunde schließen.

Jagdpächter bittet um Hinweise zu Wilderei

Die Jagdpächter weisen darauf hin, dass diese – offensichtlich durch Hunde erfolgte – Tötung nicht nur als grausame Tierquälerei zu sehen ist, sondern auch ein Anfangsverdacht von Wilderei besteht. Sicherlich wurde das Reh vorher gehetzt – die Tötung dauert einige Minuten und ist mit großen Schmerzen und Todesangst für das Tier verbunden. Meist schreien die Tiere mit einem weit hörbaren Laut. Gemeinde und Jagdpächter bitten die Bevölkerung, eventuelle Beobachtungen, die mit der Tötung der Rehe in Verbindung gebracht werden können, bei der Gemeindeverwaltung oder Ortspolizeibehörde zu melden. Nur so können die Verantwortlichen ermittelt und derartige Wilderei und Tierquälerei künftig verhindert werden.

Streunende Hunde im Wald der Polizeihundestaffel melden

In diesem Zusammenhang auch noch ein wichtiger Hinweis des zuständigen Revierförsters: Sollten Ihnen im Wald alleinlaufende, streunende Hunde begegnen, so kann jederzeit über den Notruf 110 die Polizei-Hundestaffel gerufen werden, die für den Umgang mit solchen Situationen entsprechend geschult ist. Bitte versuchen Sie wenn möglich, ein Foto der Hunde zu machen, aber näheren Sie sich diesen auf keinen Fall. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie selbst einen Hund an der Leine mitführen, der dann als Konkurrent wahrgenommen werden könnte.

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