Routinier Gordon vor Startelf-Debüt - KSC blockt Hofmann-Interesse ab

19. August 2021 , 16:55 Uhr

Karlsruhe (dpa/lk) – Routinier Daniel Gordon vom Karlsruher SC könnte am Samstag um 13.30 Uhr gegen Werder Bremen zu seinem Startelf-Debüt in dieser Saison kommen.

Selbstbewusster KSC empfängt Bremen

Nach seinem gelungenen Saisonstart rechnet sich der noch ungeschlagene KSC auch am Samstag um 13.30 Uhr im heimischen BBBank Wildpark gegen Werder Bremen etwas aus. Während die Badener aus ihren ersten drei Spielen sieben Punkte holten, steht der Absteiger aus der Hansestadt in der 2. Fußball-Bundesliga erst bei vier Zählern und ist im DFB-Pokal sogar schon ausgeschieden. Am vergangenen Wochenende kassierte Werder eine bittere 1:4-Klatsche gegen den SC Paderborn. Die Gäste sieht KSC Trainer Christian Eichner trotz des 1:4-Debakels nicht in der Krise. „Wenn da nach der Pause nicht das 1:4, sondern das 2:3 fällt, bin ich gespannt, was es noch für eine Partie gegeben hätte“, sagte er. Einen lockeren Fußballnachmittag jedenfalls erwartet er nicht. „Wir werden auf allen Positionen an ein Optimum gehen müssen, um so einen Gegner zuhause zu bezwingen“, ist der 38-Jährige überzeugt.

Gordon für verletzten Bormuth

Der 36-jährige Routinier Daniel Gordon ist beim KSC nach dem Jochbeinbruch von Innenverteidiger Robin Bormuth erster Anwärter auf dessen für mehrere Wochen frei werdende Stelle. „Ich erhoffe mir, dass er an die Einsätze anknüpfen kann, die er letztes Jahr im Spätherbst hatte. Wenn er das annähernd wieder auf den Platz bekommt, werden wir sehr viel Freude mit ihm haben“, sagte Trainer Christian Eichner. Die Entscheidung, ob Bormuth operiert werden muss, soll am Freitag fallen.

Werder hat Interesse an Hofmann

Auch das unlängst bekannt gewordene Interesse der Hanseaten an KSC-Stürmer Philipp Hofmann hat Eichner nicht aus der Ruhe gebracht. „Dass Werder Bremen an so einen Spieler denkt, damit habe ich von Haus aus kein Problem. Deswegen gab es von uns ja eine freundliche Antwort, dadurch hat sich das für uns auch erledigt“, sagte er. Der KSC hatte bereits vor dem Saisonauftakt den Stürmer, der noch Vertrag bis 30. Juni 2022 hat, als fortan unverkäuflich erklärt.

Anzeige

Das könnte Dich auch interessieren

21.09.2026 Trost von Klose: KSC rutscht in eine erste Krise Karlsruhe (dpa/tk) - Nach dem 0:1 gegen den 1. FC Nürnberg muss KSC-Trainer Maximilian Senft die erste Krise der Saison moderieren. Warum die warmen Worte von Miroslav Klose nicht wirklich Mut machen. So wenig Gutes wie am Samstag war von den Karlsruhern in dieser Saison noch nie zu sehen. 17.09.2026 KSC vor Nürnberg-Spiel: Senft lobt Klose und spricht über möglichen neuen Stürmer Karlsruhe (dpa/svs) - Für den KSC steht am Samstag das nächste wichtige Spiel in der 2. Bundesliga an. Gegen den starken 1. FC Nürnberg trifft KSC-Trainer Maximilian Senft auch auf einen alten Bekannten: Miroslav Klose. Vor der Partie spricht Senft über seine Begegnung mit dem Weltmeister von 2014 – und über die Suche nach einem möglichen Ersatz für Moritz Broschinski. 16.09.2026 KSC-Stürmer Broschinski wird operiert Karlsruhe (dpa/tk) - Bittere Nachricht: Moritz Broschinski wird monatelang fehlen. Die Luft in der Offensive wird dünner. Und am Samstag kommen die starken Nürnberger. 08.09.2026 KSC-Talent Ben Farhat entscheidet sich für deutsche Nationalmannschaft Karlsruhe (dpa/svs)- Louey Ben Farhat stellt die Weichen für seine weitere Karriere: Das 20 Jahre alte Toptalent des Karlsruher SC will künftig für Deutschland auflaufen. Der Wechsel vom tunesischen Verband zum Deutschen Fußball-Bund soll zeitnah abgeschlossen werden. Sein erstes Spiel im DFB-Trikot könnte Ben Farhat zunächst für die deutsche U21 unter Trainer Antonio Di Salvo bestreiten.