Rastatt (pm/tk) – Becher, Abfall und Papier – vieles landet in Brunnen. Die Stadt Rastatt appelliert: Wasser ist kostbar und bitte nicht die Brunnen verunreinigen.
Die Brunnen in der Rastatter Innenstadt sind gerade an warmen Tagen beliebte Treffpunkte und laden vielerorts zum Spielen und Verweilen ein. Damit die Anlagen sauber und einladend bleiben, werden sie regelmäßig von der Stadt gereinigt und gewartet. Immer wieder führen jedoch Verunreinigungen zu erheblichem Aufwand.
Ein aktuelles Beispiel ist der Bernhardusbrunnen: Erst am Mittwoch vergangene Woche wurde das Brunnenbecken aufwendig gereinigt und vollständig neu befüllt. Bereits einen Tag später befand sich erneut eine größere Menge Plastikkonfetti im Wasser. Solche Verschmutzungen sind kein Einzelfall. Regelmäßig gelangen Blumenerde, Pflanzenreste, Eisverpackungen, Becher, Papier oder andere Gegenstände in die Brunnenanlagen der Innenstadt.
Neben dem zusätzlichen Reinigungsaufwand entstehen dadurch auch Kosten für Wasser, Personal und teilweise notwendige Reparaturen. So kommt es beispielsweise immer wieder vor, dass Düsen verstopfen oder technische Anlagen beeinträchtigt werden. Aktuell sorgt unter anderem ein stark schäumendes Becken am Postbrunnen für zusätzlichen Einsatz der Mitarbeiter.