Ralf Kettemann wird Cheftrainer in Paderborn – emotionaler Abschied vom KSC

22. Mai 2025 , 16:45 Uhr

Karlsruhe (pm/dk) – Ein großer Schritt für Ralf Kettemann: Der bisherige Cheftrainer der U19 des Karlsruher SC übernimmt zur kommenden Saison den Cheftrainerposten beim Zweitligisten SC Paderborn 07. Damit verlässt der 38-Jährige nach vier Jahren die KSC grenke aKAdemie und wechselt in den Profibereich.

Dankbarer Rückblick

Doch bevor es für „Kette“ nach Ostwestfalen geht, wartet auf ihn noch ein echtes Highlight: Am Freitag, 23. Mai, steht er mit der KSC-U19 im DFB-Pokalfinale der Junioren gegen Werder Bremen auf dem Platz. Ein mögliches Krönchen für eine ohnehin beeindruckende Saison.

„Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, so Kettemann. „Das Miteinander hier im Wildpark werde ich sehr vermissen und bin unglaublich dankbar für die Möglichkeiten, die ich hier bekommen habe. Ich kann für mich sagen, alles für den KSC gegeben zu haben.“ Auch der Zusammenhalt im Club habe ihn besonders beeindruckt: „Beim Umzug haben sich innerhalb weniger Minuten über zehn Kollegen bereit erklärt zu helfen – das ist nicht selbstverständlich.“

Ein konsequenter Schritt

Für KSC-Sportgeschäftsführer Mario Eggimann ist der Wechsel nachvollziehbar: „Der Cheftrainerposten in Paderborn ist der nächste logische Schritt für Ralf. Sein Wunsch war es immer, in den Profibereich zu gehen – das können wir ihm aktuell beim KSC nicht bieten.“ Gleichzeitig lobt Eggimann die Arbeit Kettemanns: „Die U19 hat eine überragende Saison gespielt. Jetzt drücken wir die Daumen fürs Finale – holt euch den Pokal!“

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Auch Edmund Becker, Bereichsleiter der aKAdemie, verabschiedet sich mit anerkennenden Worten: „‚Kette‘ reiht sich ein in eine Reihe von Trainern, die bei uns den Sprung in den Profifußball geschafft haben. Wir danken ihm für seinen leidenschaftlichen Einsatz und wünschen ihm viel Erfolg in Paderborn.“

Der KSC verabschiedet einen engagierten Trainer, der maßgeblich zur Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit beigetragen hat. Nun wartet in Paderborn eine neue Herausforderung – und vielleicht ein Pokal zum Abschied.

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