Pilotenstreik bei Eurowings: Erneut ausgefallene Flüge in Stuttgart

18. Oktober 2022 , 09:36 Uhr

Stuttgart (dpa/lsw) – Wegen des Pilotenstreiks bei der Fluggesellschaft Eurowings sind auch am Dienstag zahlreiche Flüge von und nach Stuttgart ausgefallen. Wie eine Sprecherin des Flughafens am Morgen sagte, seien 34 Ankünfte und 25 Abflüge in Folge des Streiks annulliert worden. Betroffen waren unter anderem Flüge nach Wien, London und Hamburg.

Streik seit Montag

Der dreitägige Streik der Pilotengewerkschaft Cockpit hatte bereits am Montag begonnen. Wie viele Flüge am Mittwoch in Stuttgart davon betroffen sein werden, steht laut der Sprecherin noch nicht fest. Sie rechne aber mit Ausfällen im gleichen Ausmaß wie am Dienstag.

Arbeitsbelastung reduzieren

In der Tarifauseinandersetzung will Cockpit die Arbeitsbelastung der Piloten deutlich reduzieren. Eurowings kritisierte den Streik als unverhältnismäßig und unverantwortlich. Passagieren wird empfohlen, sich regelmäßig vor der Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges zu informieren und sich bei Änderungen direkt an die Airline oder den Reiseveranstalter zu wenden.

 

https://www.die-neue-welle.de/karlsruhe/eurowings-streik-schon-knapp-100-fluege-in-stuttgart-annulliert

Anzeige
Eurowings Flughafen Flugzeug Piloten Streik Stuttgart

Das könnte Dich auch interessieren

13.04.2026 So trifft der Pilotenstreik Flüge von und nach Stuttgart Stuttgart (dpa/tk) - Der Streik der Lufthansa-Piloten heute und morgen hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr am Stuttgarter Flughafen. 12.03.2026 So wirkt sich der Pilotenstreik auf Baden-Württemberg aus Baden-Württemberg (dpa/tk) - Die Piloten der Lufthansa streiken. Heute und morgen dürften zahlreiche Maschinen am Boden bleiben. Auch im Südwesten? 09.04.2026 Lufthansa-Streik trifft Flüge von und nach Stuttgart Stuttgart (dpa/tk) - Heute streiken die Flugbegleiter bei der Lufthansa und Cityline. Das trifft auch Airports im Südwesten. 03.03.2026 Verdi: Keine Nahverkehr-Warnstreiks in den nächsten Tagen Baden-Württemberg (dpa/tk) - Hunderttausende Fahrgäste im Südwesten können erst einmal durchatmen: Bis zum 9. März drohen keine Warnstreiks im Nahverkehr. Wie es danach in Karlsruhe, Stuttgart und Co. weitergeht, bleibt spannend.