Pforzheim Wilddogs überrollen Allgäu Comets

22. Juni 2026 , 10:30 Uhr

Pforzheim (pm/tk) – Beeindruckende Leistung im American Football: Die Wilddogs gewinnen die Hitzeschlacht gegen Kempten mit 61:13.

Heißes Duell

Das effect®ENERGY GFL-Team der Pforzheim Wilddogs hat im heimischen Brötzinger Tal ein beeindruckendes Statement gesetzt. Vor über 650 hitzeresistenten Fans in der KRAMSKI-Arena fegten die Hausherren die Allgäu Comets in ihrem sechsten Saisonspiel mit 61:13 vom Platz. Dabei begann die Partie mit einem unerwarteten Schockmoment, auf den die Pforzheimer jedoch eine mehr als furiose Antwort fanden.

Eiskalter Start der Gäste

Zwar gewannen die Wilddogs den Münzwurf, doch die Comets legten im ersten Spielzug der Partie direkt ein Trickplay auf den Rasen. Das Resultat: Ein schneller Touchdown und der 0:7 Rückstand nach nur wenigen Sekunden. Doch wer dachte, die Hausherren seien geschockt, der irrte sich gewaltig. Headcoach Michael Lang fand die passenden Worte für den Weckruf: „Nach dem ersten Play von den Comets waren wir schon etwas heiß, das war frech. Das hat uns direkt motiviert und die Mannschaft hat abgeliefert.“

Defense schlägt doppelt zu

Die Offense bewegte den Ball direkt sehr flüssig über das Feld. Ein „Broken Play“ an der 35-Yard-Linie verwandelte Luca Faschian nach einem starken Pass zum ersten Touchdown der Pforzheimer. Kicker Luca Hirschberger glich mit dem Extrapunkt zum 7:7 aus. Anschließend übernahm die gnadenlose Pforzheimer Defense das Zepter. Nick Olivier antizipierte einen Pass der Comets perfekt und trug ihn als „Pick Six“ direkt zurück in die gegnerische Endzone (13:7). Doch damit nicht genug: Nur wenig später fischte auch „Big Guy“ Nathan Kalemba einen Ball aus der Luft und belohnte sich ebenfalls mit einem sensationellen Pick Six. Theo Michel sorgte mit einer erfolgreichen Two-Point-Conversion für den 21:7-Zwischenstand.

Im zweiten Viertel setzte sich die Dominanz fort. Runningback Theo Michel marschierte unaufhaltsam durch die Mitte, ehe ein Pass auf AJ Coons von der 5-Yard-Linie den nächsten Touchdown brachte (Two Point durch Coons, 29:7). Die Pforzheimer Verteidigung stand derweil wie ein Bollwerk und ließ keinen einzigen First Down der Allgäuer mehr zu.

Überschattet wurde die hitzige Partie von mehreren, teils schwerer wirkenden Verletzungen aufseiten der Allgäu Comets. Die Pforzheim Wilddogs wünschen den betroffenen Spielern an dieser Stelle eine schnelle und vollständige Genesung.

Rückspiel am Samstag

Für die Wilddogs bleibt indes kaum Zeit zum Durchatmen. Schon am kommenden Samstag reist das Team zum direkten Rückspiel nach Kempten. Für die Comets wird das eine heftige Angelegenheit, denn sie müssen versuchen, diese herbe Niederlage innerhalb weniger Tage aus den Kleidern zu schütteln.

 

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