Pforzheim und seine Partnerstädte - Ausstellung im EMMA-Kreativzentrum

27. Oktober 2022 , 06:25 Uhr

Pforzheim (stp/tk) – Pforzheim pflegt mit insgesamt acht Städten weltweit langjährige freundschaftliche Beziehungen. Mit der Ausstellung „PF8 – Pforzheims Partnerstädte“ würdigt die Goldstadt nun ihre Freunde.

Pforzheims Partnerstädte

Die Ausstellung wird vom 27. Oktober bis 13. November im EMMA-Kreativzentrum zu sehen sein und gibt einen besonderen Einblick in die acht Partnerstädte Gernika (Spanien), Győr-Moson-Sopron (Ungarn), Irkutsk (Russland), Nevşehir (Türkei), Osijek (Kroatien), Saint-Maur-des-Fossés (Frankreich), Tschenstochau (Polen) und Vicenza (Italien). Initiiert wurde das Projekt von Matthias Lüben, Gründer des Unternehmens Raumgang und Leiter des Projektes „Stattbad“, der das Projekt gemeinsam mit Künstler Janusz Czech umgesetzt hat. Mit virtuellen Rundgängen und künstlerischen Arbeiten zu besonderen, aussagekräftigen Gebäuden, Orten oder Plätzen in den Partnerstädten, sollen die Städte mit ihrer regionalen Geschichte und ihren kulturellen Besonderheiten vorgestellt werden.

Vernissage

Nach rund zwei Jahren der Projektarbeit, konnte am Mittwochabend schließlich die Ausstellung der acht Partnerstädte eröffnet werden. Oberbürgermeister Peter Boch betonte bei der Vernissage: „Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Pforzheim und seinen Partnerstädten haben bereits die Begegnung zwischen mehreren tausend Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Kulturen ermöglicht. Ich freue mich daher sehr, dass die Ausstellung PF8 den Bürgerinnen und Bürgern Pforzheims die Besonderheiten und Kulturen unserer Partnerstädte näherbringt“.

Ein Abend pro Stadt

Jeder Partnerstadt wird dabei ein Abend gewidmet, der mit Programm gefüllt ist, das in Kooperation mit den deutsch-europäischen Gesellschaften gestaltet wurde. Neben Lesungen, Konzerten und Tanz-Performances, geben auch landestypische Speisen Einblicke in die verschiedenen Kulturen der acht Partnerstädte. Musikalisch umrahmt werden die Salons von Firat Yildiz.

Freunde auch in schwierigen Zeiten

Wie geht man jedoch mit einer Partnerstadt um, wenn es politische Spannungen zwischen den Ländern gibt? Diese Frage stellt sich aktuell bei Pforzheims russischer Partnerstadt Irkutsk. Im April dieses Jahres hat sich der Pforzheimer Gemeinderat dem kommunalen Friedensappell des Rates der Gemeinden und Regionen Europas angeschlossen, der den Überfall Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste verurteilt und das sofortige Ende des Krieges fordert. Seither ruht die offizielle Städtepartnerschaft mit Irkutsk. In der Ausstellung wurde Irkutsk dennoch integriert. „Kultur ist ein wesentlicher Faktor bei der Völkerverständigung“, so Mitinitiator Janusz Czech.

 

 

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Ausstellung EMMA-Kreativzentrum Partnerstädte Pforzheim

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