Pforzheim (pm/dk) – Tauben füttern ist für viele gut gemeint – kann aber Probleme verschärfen. Die Stadt Pforzheim startet deshalb jetzt eine Informationskampagne. Ziel ist es, über Regeln, Hintergründe und den richtigen Umgang mit Stadttauben aufzuklären.
In den vergangenen Jahren haben sich bei der Stadtverwaltung immer wieder Bürgerinnen und Bürger über die Fütterung von Tauben im Stadtgebiet beschwert. Nach Angaben der Stadt sorgt das nicht nur für Konflikte im öffentlichen Raum, sondern hat auch negative Folgen für die Tiere selbst.
Deshalb setzt die Stadtverwaltung nun auf ein neues Informationskonzept.
Die Bevölkerung soll sachlich und verständlich informiert werden. Dabei geht es nicht nur um bestehende Regelungen, sondern auch um die Hintergründe. Gleichzeitig macht die Stadt deutlich: Das Füttern von Stadttauben im Stadtgebiet ist nicht erlaubt.
„Uns ist wichtig, dass wir hier nicht nur mit Verboten arbeiten, sondern vor allem mit Aufklärung. Viele Menschen meinen es gut, wenn sie Tauben füttern, wissen aber oft nicht, welche Probleme dadurch entstehen können. Mit unserem Informationsangebot möchten wir Verständnis schaffen und gleichzeitig zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren beitragen“, sagt Reinhold Tholen, Abteilungsleiter Veterinärdienst im Amt für öffentliche Ordnung.
Kern der Kampagne ist der Flyer „Umgang mit Stadttauben in Pforzheim“. Darin informiert die Stadt kurz und verständlich über die Hintergründe und weist darauf hin, dass das Füttern von Stadttauben im Stadtgebiet nicht erlaubt ist.
Damit möglichst viele Menschen erreicht werden, gibt es den Flyer in mehreren Sprachen: Arabisch, Ukrainisch, Russisch, Türkisch, Italienisch, Ungarisch und Rumänisch.
Die Flyer im Postkartenformat werden durch den Kommunalen Ordnungsdienst bei Außendiensten im gesamten Stadtgebiet verteilt. So können Bürgerinnen und Bürger direkt angesprochen und informiert werden.
Ergänzend stellt die Stadt auf ihrer Internetseite unter www.pforzheim.de/tauben ausführliche Informationen zum Thema bereit. Dort gibt es unter anderem häufig gestellte Fragen sowie die mehrsprachigen Flyer zum Download.
Über einen QR-Code auf dem Flyer gelangen Bürgerinnen und Bürger direkt zu den Online-Informationen und den Downloadversionen in den verschiedenen Sprachen.