Region (pm/tk) – Autofahrer müssen wieder die Zähne zusammenbeißen: Ab heute gibt es neue Baustellen auf den Straßen der Region:
Der Fahrbahnbelag der L574 zwischen Pforzheim und Huchenfeld befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Auf großen Teilflächen weist die Fahrbahn Risse und Flickstellen auf. Ab heute beginnt die Sanierung auf einer Gesamtlänge von rund 3,6 Kilometern.
Die Sanierungsarbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitte unter Vollsperrung der L574. Der zu sanierende Streckenabschnitt beginnt am Kupferhammer in Pforzheim an der B 463 und reicht bis etwa 100 Meter nach der Einmündung der Industriestraße in Huchenfeld.
Der Verkehr wird von Huchenfeld über die Würmstraße, Würmer Hauptstraße und die Würmtalstraße nach Pforzheim umgeleitet. Der Schwerverkehr wird aufgrund der Gewichtsbeschränkung auf der Würmbrücke von Huchenfeld in Richtung Hohenwart und weiter über Schellbronn, Hamberg, Steinegg und Tiefenbronn nach Pforzheim umgeleitet.
Verkehrseinschränkungen auf der B 463: Während der Sanierungsarbeiten wird der Verkehr auf der B 463 zwischen dem Kupferhammer in Pforzheim und der Einmündung zur L 574 ebenfalls eingeschränkt. Für etwa sieben Tage wird der Verkehr abwechselnd in beiden Fahrtrichtungen einspurig mithilfe einer Ampel geführt. Anschließend wird der Verkehr für etwa 14 Tage zweistreifig und ohne zusätzliche Ampelanlage abgewickelt.
Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab dem 19. Oktober 2026 die B294 zwischen Loßburg, Abzweigung Kepplerstraße und der Abzweigung Alpirsbach-Aischfeld, saniert. Insgesamt werden auf ca. 8 Kilometer Länge 60.000 Quadratmeter Deck- und Binderbelag entfernt, Schadstellen ausgebessert und wieder neu hergestellt.
Bei der Sanierung von lokalen Schadstellen muss in den Straßenunterbau eingegriffen werden. Hierbei wird, je nach Ausmaß der Schäden, die Fahrbahn teilweise neu aufgebaut. Dadurch kann die Sanierung nur unter Vollsperrung der Strecke erfolgen. Die überörtliche Umleitung der Bauabschnitte wird ausgeschildert und für die unterschiedlichen Bauabschnitt ausgewiesen. Die Umleitung erfolgt über die L408 und L 415 über 24 Höfe und Reutin.
Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist aktuell für Ende Juni 2027 vorgesehen.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe saniert die Fahrbahn der L77 zwischen dem Ortseingang Rastatt-Niederbühl (beim Netto-Supermarkt) und dem Ortseingang Kuppenheim. Des Weiteren erneuert das Regierungspräsidium die K 3711 zwischen der Einmündung L77/K3711 und dem Ortseingang Förch. Die Maßnahme dient der Beseitigung vorhandener Schäden wie Risse, Ausbrüche und weiterer Verschleißerscheinungen im Asphalt.
Die Sanierungsarbeiten werden unter Vollsperrung mit Umleitung über Haueneberstein und Sandweier (B3 und L67) durchgeführt. Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert. Der Baubeginn ist für Montag, 19. Oktober 2026, vorgesehen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich sechs Wochen, sodass die Arbeiten Ende November 2026 abgeschlossen werden sollen.
Der Baustellenbereich beginnt bei Oberderdingen auf Höhe des Kreisverkehrs Heckenberg/Paul-Hartmann-Straße/ Flehinger Straße und endet in Flehingen in der Derdinger Straße auf Höhe der Überführung der Bahnlinie. Die Maßnahme dient der Beseitigung vorhandener Schäden wie Risse, Ausbrüche und weiterer Verschleißerscheinungen im Asphalt. Die Umsetzung erfolgt in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung der L554.
Die Umleitung erfolgt über die L593 und die K3507 Kürnbacher Straße und wird ausgeschildert.
Das städtische Tiefbauamt saniert von Montag, 19., bis Freitag, 23. Oktober 2026, die Fahrbahnoberfläche in der Knielinger Allee. Betroffen hiervon ist der Abschnitt östlich der Erzbergerstraße bis zur Von-Beck-Straße, der während der Bauarbeiten komplett für den Kraftfahrzeug- und Radverkehr gesperrt wird.
Dies betrifft insbesondere die Nutzerinnen und Nutzer der stark frequentierten Radroute, die über die Toni-Menzinger-Brücke verläuft. Während der Sperrung wird der Radverkehr daher über die Erzberger- und Moltkestraße umgeleitet. Der Fußverkehr kann die Baustelle über gekennzeichnete Wege passieren.
Eine Zufahrt mit dem Kraftfahrzeug, etwa für Anlieferungen oder sonstiger Ziel- und Quellverkehr, ist im gesperrten Bereich nicht möglich. Parkmöglichkeiten bestehen in diesem Zeitraum ebenfalls nur außerhalb des Baufeldes, zum Beispiel in der Erzbergerstraße.