Karlsruhe (pm/dk) – Ein intensives Wochenende wartet auf die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe. Nach der trotz ordentlicher Leistung ärgerlichen 1:3-Niederlage gegen die Netzhoppers aus Königs-Wusterhausen geht es für die Karlsruher gleich doppelt in die Hauptstadt – mit zwei Spielen binnen 24 Stunden und klar verteilten Rollen.
Am Samstag, 7. Februar 2026, sind die BADEN VOLLEYS um 18 Uhr (live bei Dyn) zunächst beim VCO Berlin gefordert. Gegen das Nachwuchsteam aus dem Volleyball-Internat zählen aus Karlsruher Sicht nur drei Punkte.
Der Grund: Der VCO konnte aus bislang 17 Spielen lediglich zwei Zähler holen. Zwar zeigt sich das junge Team zuletzt stabiler und besser eingespielt als noch zu Saisonbeginn, dennoch dürfen sich die BADEN VOLLEYS hier keine Ausrutscher erlauben. Wer im Kampf um die oberen Tabellenplätze nicht weiter Boden verlieren will, braucht einen konzentrierten und souveränen Auftritt.
Deutlich anders ist die Ausgangslage am Sonntag, 8. Februar 2026. Um 15 Uhr (ebenfalls live bei Dyn) wartet mit den Berlin Recycling Volleys der Rekordmeister und Champions-League-Teilnehmer.
Alles, was die BADEN VOLLEYS hier holen, wäre ein Bonus. Die Berliner sind gespickt mit Nationalspielern wie Ruben Schott und Moritz Reichert und haben nach einem etwas holprigen Saisonstart wieder klar zu ihrer Form gefunden. Mit aktuell 51 Punkten sitzen sie Tabellenführer Lüneburg dicht im Nacken und konnten zuletzt sogar das direkte Duell mit 3:1 für sich entscheiden.
Für Karlsruhe wird es vor allem darauf ankommen, mit druckvollen Aufschlägen die Berliner vom Netz fernzuhalten. Denn bei perfekter Annahme sind die BR Volleys nur schwer zu kontrollieren.
Nach der Niederlage gegen die Netzhoppers stehen die BADEN VOLLEYS weiterhin auf Rang zehn. Der Rückstand auf die Playoff-Plätze beträgt inzwischen acht Punkte und ist damit praktisch nicht mehr aufzuholen.
Umso mehr gilt: Jetzt zählt jedes Spiel, jeder Satz, jeder Punkt. Das Wochenende in Berlin ist fordernd – bietet aber auch die Möglichkeit, ein klares Zeichen zu setzen.