Karlsruhe (pm/dk) – In Karlsruhes Schulmensen spitzt sich die Personalsituation zu. Vor allem an Gymnasien kann die Stadt derzeit nicht überall garantieren, dass alle Schülerinnen und Schüler ein Mittagessen bekommen. Die Einschränkungen könnten noch bis zum Jahresende dauern.
Grund für die Probleme sind nach Angaben der Stadt vor allem krankheitsbedingte Ausfälle. Dadurch seien einzelne Mensen personell so knapp besetzt, dass die Mittagsverpflegung nicht durchgängig sichergestellt werden könne.
An manchen Schulen gibt es deshalb nur noch ein Mittagsmenü statt zwei.
Besonders betroffen sind derzeit die Gymnasien. Dort können laut Stadt nicht alle Schülerinnen und Schüler mit einem Mittagessen versorgt werden.
Bei den Grundschulkindern ist die Versorgung dagegen weiterhin sichergestellt.
Die Stadt erklärt, dass die Ausfälle in diesem Jahr deutlich früher auftreten als in den vergangenen Jahren.
Gleichzeitig hätten Maßnahmen zur Haushaltssicherung die Besetzung offener Stellen verlangsamt. Dadurch könnten die Engpässe nicht so schnell aufgefangen werden.
Die Stadt will die offenen Stellen nachbesetzen und die personelle Lage verbessern.
Bis das gelingt, muss nach aktuellem Stand voraussichtlich bis zum Jahresende mit weiteren Einschränkungen bei der Mittagsverpflegung gerechnet werden.