Baden-Württemberg (dpa/dk) – Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir liegt beim Dienstwagenvergleich der Deutschen Umwelthilfe ganz vorne. Sein vollelektrisches Fahrzeug verursacht laut DUH den niedrigsten CO2-Ausstoß unter allen Regierungschefs der Bundesländer. Für die Landesregierung insgesamt reicht es trotzdem nur für eine gelbe Karte.
Laut der Untersuchung kommt Özdemirs Dienstwagen auf einen CO2-Ausstoß von 66 Gramm pro Kilometer.
Damit liegt er knapp vor Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Dessen Fahrzeug kommt laut DUH auf 67 Gramm CO2 pro Kilometer.
Bei der Bewertung der gesamten Landesregierung schneidet Baden-Württemberg ebenfalls vergleichsweise gut ab. Gemeinsam mit Berlin und Schleswig-Holstein zählt das Land laut Deutscher Umwelthilfe zum Spitzenfeld.
Eine grüne Karte bekommt Baden-Württemberg allerdings nicht. In der Gesamtwertung reicht es nur für Gelb.
Die DUH bewertet Fahrzeuge mit einem Ausstoß von höchstens 93,6 Gramm CO2 pro Kilometer mit Grün. Bis 112,3 Gramm gibt es Gelb, darüber Rot.
Insgesamt hat die Deutsche Umwelthilfe 249 Dienstwagen untersucht. 160 davon erhielten eine rote Karte.
Zu den Schlusslichtern unter den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten gehören Manuela Schwesig aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Kai Wegner aus Berlin und Hendrik Wüst aus Nordrhein-Westfalen.
Die Fahrzeuge von Bundeskanzler Friedrich Merz und einigen Bundesministern wurden wegen ihrer schweren Panzerung nicht in die Wertung aufgenommen.