Pforzheim (pm/dk) – Vier Jahre Planung, Beteiligung und Bau liegen hinter dem Projekt – jetzt ist die neue Sport- und Freizeitanlage im Pforzheimer Enzauenpark offiziell eröffnet. Auf 3.350 Quadratmetern ist ein neuer Treffpunkt für Jugendliche und Sportbegeisterte entstanden.
Oberbürgermeister Peter Boch eröffnete die Anlage gemeinsam mit den Bürgermeistern Frank Fillbrunn und Tobias Volle. Nach den Ansprachen wurde symbolisch das Band durchschnitten.
„Es war mir von Anfang an eine Herzensangelegenheit, das Bestmögliche aus dem Projekt „Skateanlage“ herauszuholen. Ich freue mich deshalb umso mehr, heute hier mit meinen Bürgermeisterkollegen, aber auch mit allen anwesenden Sportbegeisterten zu stehen und das Band zu unserer neuen Sport- und Freizeitanlage im Enzauenpark durchzuschneiden“, sagte Boch.
Neben der Skateanlage und einem Pumptrack gibt es auf dem Gelände auch einen Basketballplatz sowie ein Kunstrasenfeld für Fußball.
Außerdem wurde eine Slackline aufgebaut. Ein Trinkwasserbrunnen und verschiedene Sitzmöglichkeiten ergänzen die Anlage.
Baubürgermeister Tobias Volle spricht von einem neuen attraktiven Treffpunkt auf insgesamt 3.350 Quadratmetern.
Eine wichtige Rolle spielte bei der Entwicklung der Anlage der Pforzheimer Jugendgemeinderat. Er setzte sich nach Angaben der Stadt immer wieder für das Projekt ein und trieb es voran.
Auch in mehreren Beteiligungsveranstaltungen konnten Jugendliche und Aktive aus der Sportszene ihre Ideen einbringen.
„Es ist ein wunderbarer Ort für die Jugend entstanden, für den sich der weite Weg gelohnt hat. Aber am schönsten daran ist: Er wurde gemeinsam mit den Jugendlichen und Aktiven der Sportszene erschaffen“, sagte Bürgermeister Frank Fillbrunn.
Der Startschuss für das Projekt fiel im September 2021 an der früheren Skateanlage im Arlinger. Dabei ging es zunächst um die Frage, wie eine ideale Skateanlage aussehen und wo sie entstehen könnte.
Bei der Standortsuche spielte vor allem der Lärmschutz eine wichtige Rolle. Schließlich setzte sich der Enzauenpark als favorisierte Fläche durch.
Im Jahr 2023 folgten drei Beteiligungsveranstaltungen gemeinsam mit dem Planungsbüro Maier Landschaftsarchitektur aus Köln. Aus mehreren Entwürfen entwickelte sich anschließend die endgültige Planung.
Der Gemeinderat verabschiedete den Baubeschluss am 7. Mai 2024. Im Oktober des vergangenen Jahres wurden die ersten Bauaufträge vergeben, im November folgte der erste Spatenstich.
Die neue Sport- und Freizeitanlage kostete rund 1,9 Millionen Euro.
Zur Eröffnung gab es Vorführungen auf der Skateanlage, den Kleinspielfeldern und dem Pumptrack. Außerdem sorgten die DJs Edita Chérie und Finn S. für Musik. Info-Stände informierten unter anderem über Radverkehr, den Jugendgemeinderat und eine mögliche Landesgartenschau.