Region (pm/tk) – In der Region wird fleißig gebaut und saniert. Das betrifft unter anderem Autofahrer auf der Südtangente in Karlsruhe und Spaziergänger auf dem Murgdamm.
Das Regierungspräsidium Karlsruhe ersetzt den Überbau der Albbrücke im Zuge der B 10 in Karlsruhe zwischen den Anschlussstellen 10 (AS Raffinerien) und 11 (AS Karlsruhe-Maxau). Die Albbrücke besteht aus zwei getrennten Brückenüberbauten, die nacheinander abgebrochen und erneuert wurden. Die Südseite (Fahrtrichtung Karlsruhe) wurde im vergangenen fertig. Ab heute (19. Januar) beginnt der Umbau der Nordseite.
Diese Arbeiten werden ungefähr eine Woche benötigen. Hierzu wird auf den Fahrbahnen in Richtung Karlsruhe und Wörth wechselseitig eine einstreifige Verkehrsführung eingerichtet. Die Einrichtung erfolgt in verkehrsarmen Zeiten, voraussichtlich zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr beziehungsweise nachts zwischen 20:00 Uhr und 05:00 Uhr.
In Fahrtrichtung Wörth wird der Verkehr auf der linken Fahrbahnhälfte weiterhin zweistreifig an der Baustelle vorbeigeführt. In der Bauphase wird außerdem die Anschlussstelle 11 (AS Karlsruhe-Maxau) bis voraussichtlich Mitte Februar 2026 und danach die Anschlussstelle 10 (AS Raffinerien) bis voraussichtlich Mitte März 2026 gesperrt werden. Die Umleitungen werden ausgeschildert.
Nach derzeitigem Stand sollen die Bauarbeiten auf der Albbrücke bis Ende März 2026 abgeschlossen sein.
In Vorbereitung auf das Hochwasserschutzprojekt an der Murg werden von Montag (19. Januar) bis Mittwoch (21. Januar) Baumwurzeluntersuchungen durchgeführt. Gesperrt ist deswegen der gesamte Murgdammweg auf Innenstadtseite zwischen der Badener Brücke bis zur Rheinauerbrücke sowie auf der gegenüberliegenden Flussseite zwischen dem Schachtelbachsteg und der Franzbrücke. Die Ausbreitung der Baumwurzeln soll stichpunktartig untersucht werden, um mögliche Eingriffe im Rahmen des Hochwasserschutzprojekts besser einschätzen zu können.
Das Projekt „Hochwasserschutz Murg Rastatt“ verfolgt das Ziel, Rastatt und seine Einwohnerschaft langfristig vor einem sogenannten 100-jährlichen Hochwasser zu schützen – also vor einem Hochwasserereignis, das statistisch gesehen einmal in hundert Jahren auftreten kann. Unter anderem sollen dafür die Murgdämme an einigen Stellen erhöht und verstärkt werden. Bis 2027 sollen die Planungen abgeschlossen sein, dann starten die behördlichen Prüfungen. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Jahr 2030.
Im Rahmen des Reisebuskonzeptes der Stadt Baden-Baden wird eine Reisbushaltestelle „Rotenbachtalstraße“ errichtet. Die Haltestelle wird im Bereich der Einfahrt von der Zähringer Straße in die Rotenbachtalstraße hergestellt. Von dort kann die Innenstadt fußläufig leicht erreicht werden.
Die Bauarbeiten beginnen am Montag (19. Januar). Die Bauzeit beträgt rund 15 Wochen. Zunächst sind keine verkehrlichen Einschränkungen zu erwarten. Die Verkehrsbeziehungen können während der gesamten Bauzeit erhalten bleiben, sodass von geringen Behinderungen für den Verkehr auszugehen ist.
Abschließend weist die Stadtverwaltung nochmals darauf hin, dass der Auftrag bereits vor Erlass der Haushaltssperre vergeben wurde und die Maßnahme aufgrund der bestehenden Verpflichtungen durchgeführt wird.