Karlsruhe (pm/dk) – Im Kampf um die Playoff-Plätze steht für die BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe das nächste wichtige Spiel an. Nach der 1:3-Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn Herrsching geht es ohne große Pause weiter: Am Sonntag, 18. Januar 2026, sind die Karlsruher ab 17 Uhr beim Aufsteiger aus Ludwigsburg gefordert.
Die Ausgangslage ist klar: Nach der jüngsten Niederlage liegen die BADEN VOLLEYS vier Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz. Entsprechend groß ist die Bedeutung der Partie in Ludwigsburg. Jeder Punkt zählt, um den Anschluss an die Top Acht nicht zu verlieren.
Mut macht dabei das Hinspiel. In eigener Halle setzte sich Karlsruhe mit 3:1 gegen den Aufsteiger durch – eine Leistung, an die das Team von Trainer Guido Görtzen nun anknüpfen will.
Die Gastgeber gehören in dieser Saison zu den positiven Überraschungen der Liga. Der Sprung von der zweiten in die erste Bundesliga ist Ludwigsburg bislang gelungen. Mit 28 Punkten aus 17 Spielen steht das Team aktuell auf Rang sechs und damit komfortabel auf Playoff-Kurs.
Ein Grund für den Erfolg: Der Kern der Mannschaft stammt noch aus Zweitligazeiten und wurde gezielt verstärkt. Diese Mischung sorgt für Stabilität und eine klare spielerische Handschrift.
Wichtige Rollen im Spiel der Schwaben übernehmen Zuspieler Tomi Saarinen, der zuvor in Düren aktiv war, sowie der niederländische Nationalmannschaftslibero Jeffrey Klok. Für die Punkte sorgt vor allem Diagonalangreifer Nyherowo Omene. Mit 257 Zählern steht er aktuell auf Platz drei der ligaweiten Scorerliste.
Trotz der starken Saison zeigte die jüngste 0:3-Niederlage gegen Dachau, dass auch Ludwigsburg nicht unverwundbar ist. Gegen direkte Konkurrenten aus dem Tabellenmittelfeld punktete das Team allerdings bislang sehr konstant.
Für die BADEN VOLLEYS wird entscheidend sein, vor allem Ludwigsburgs Hauptangreifer unter Kontrolle zu bekommen und selbst wieder mehr Konstanz ins eigene Spiel zu bringen. Genau das gelang beim 3:1-Erfolg im Hinspiel.
Gelingt es auch diesmal, die eigene Leistung stabil abzurufen, ist ein Auswärtserfolg beim Aufsteiger durchaus möglich – und extrem wichtig für die Karlsruher Playoff-Hoffnungen.