Berlin (dpa/tk) – Nadeln und Nägel in Schokoriegel und Kaubonbons: Am Wochenende gab es zahlreiche Fälle manipulierter Halloween-Süßigkeiten. Worauf solltet Ihr nun achten?
Nach zahlreichen Funden von Nadeln, Nägeln und anderen Metallobjekten in Süßigkeiten am Halloween-Wochenende raten die Polizeistellen zur Vorsicht. Kinder und Eltern hatten unter anderem in Filderstadt (Landkreis Esslingen) Nadeln in Milch-Haselnuss-Schnitten entdeckt. Ähnliches berichtete das Polizeipräsidium Konstanz aus Rielasingen-Worblingen. Dort enthielten einzeln verpackte Waffelschnitten metallische Fremdkörper.
Auch von der Polizei Konstanz heißt es: Wer verdächtige Süßigkeiten oder darin befindliche Fremdkörper entdeckt, sollte diese einschließlich der Verpackung aufbewahren und sich an das örtlich zuständige Polizeirevier wenden. Mögliche Fremdkörper sollten nach Möglichkeit nicht selbst entfernt werden, um vorhandene Spuren zu erhalten.
Die Polizei Bad Segeberg schreibt: «Seien Sie und ihre Kinder aufmerksam, wenn Süßigkeiten anders riechen oder möglicherweise anders aussehen als sonst, wenn die Verpackung beschädigt oder die Süßigkeit auffällig verformt ist.» Zudem raten die Beamten dazu, Ruhe zu bewahren. «Nicht jeder Kopfschmerz oder jede Übelkeit muss auf den Verzehr von möglicherweise manipulierten Süßigkeiten zurückzuführen sein.»