Nach vorzeitigem Ligaverbleib: Karlsruher Planspiele nehmen Fahrt auf

25. April 2022 , 01:46 Uhr

Karlsruhe (dpa/lk) – Der Klassenerhalt ist gesichert. Im Saisonfinale will der KSC sein Punktekonto aufstocken, aber auch schon am Kader für die neue Spielzeit basteln. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive wird sich etwas tun.

Nach Klassenerhalt: Planungen für kommende Saison

Jetzt, da das sportliche Ziel erreicht ist, dürften beim Karlsruher SC die personellen Themen in den Fokus rücken. Den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga haben die Badener seit dem 2:2 (0:1) gegen den FC Ingolstadt endgültig sicher. In den verbleibenden Wochen der Saison will der KSC parallel zu den verbleibenden Spielen die Planungen für die kommende Spielzeit vorantreiben.

Ersatz für Torjäger Hofmann finden

„Die Mannschaft wird sich auf der einen oder anderen Position vielleicht ein Stück weit neu erfinden müssen“, sagte Trainer Christian Eichner und spielte damit wahrscheinlich auf den nahenden Abgang von Torjäger Philipp Hofmann an. Der Wechsel des 29-Jährigen gilt längst als beschlossene Sache. Ihn zu ersetzen, dürfte für Karlsruhes Sportchef Oliver Kreuzer die größte Herausforderung des Sommers werden. 18 Tore hat Hofmann in dieser Saison schon erzielt – ein neuer Bestwert für den Mittelstürmer im KSC-Trikot. Am kommenden Freitag bei Hannover 96 sitzt er eine Gelbsperre ab. Danach wird er sicherlich versuchen, die 20-Treffer-Marke zu erreichen.

Verlängerung mit Gordon um ein weiteres Jahr

Einen neuen Innenverteidiger wird Kreuzer vermutlich auch suchen. Der Vertrag mit Abwehr-Routinier Daniel Gordon soll unabhängig davon aber um ein weiteres Jahr verlängert werden. Der 37-Jährige war gegen Ingolstadt gesperrt und sah von der Tribüne aus, wie seine Kollegen nach 0:2-Rückstand den letzten Schritt zum Klassenerhalt gingen.

Eichner: „Noch extrem Luft nach oben“

Minutenlang hatten Fans die KSC-Profis nach dem Spiel gefeiert. Die Mannschaft habe „den Zuschauern viel Freude bereitet“ in dieser Saison, sagte Coach Eichner. Mit dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals und dem frühzeitigen Ligaverbleib sei es „eine runde Geschichte“ gewesen. In einigen Bereichen sei aber „noch extrem Luft nach oben“, gab der 39-Jährige zu. Auch ohne den ganz großen Druck bleibt für die Karlsruher im Saisonendspurt also genug zu tun.

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