Karlsruhe (pm/dk) – Ein Unfall auf der Außenanlage hat im Karlsruher Zoo für Sorge um Eisbär MiKa gesorgt. Der Bär verletzte sich am Freitag an der linken Vorderpfote so schwer, dass ein Teil eines Zehs entfernt werden musste. Inzwischen gibt es aber vorsichtig positive Nachrichten.
Nach Angaben des Zoos hatte sich MiKa am Freitag auf der großen Außenanlage an einem kleinen Spalt an der Frontscheibe mit der Kralle verkeilt. Beim Versuch, sich wieder zu befreien, riss ein Teil eines Zehs an der linken Vorderpfote ab.
Die Zootierärzte legten MiKa direkt in Narkose, um die Wunde zu untersuchen. Der teilweise abgerissene Zeh musste entfernt werden.
Direkt nach dem Vorfall hatte der Zoo mitgeteilt, dass MiKa und Nuka vermutlich das Wochenende in der Innenanlage verbringen, damit die Wundheilung besser kontrolliert werden kann.
Am Montag folgte dann der neue Stand: MiKa habe sich gut von der Narkose am Freitag erholt. Inzwischen dürfe er auch gemeinsam mit Nuka wieder auf die kleine Außenanlage.
Nach Angaben des Zoos bekommt der Eisbär weiterhin Schmerzmittel und Antibiotika. Die Wundheilung verlaufe bislang gut.
Damit scheint sich MiKa nach der Verletzung und dem Eingriff zunächst stabil zu erholen.