Rastatt (pm/dk) – Nach zwei tödlichen Verkehrsunfällen in diesem Jahr will der Landkreis Rastatt die Sicherheit auf der L76b zwischen Gernsbach-Reichental und der Grenze zum Landkreis Calw verbessern. Geplant sind neue Tempolimits, deutlichere Markierungen und zusätzlicher Schutz an den Leitplanken.
Die Untere Straßenverkehrsbehörde hat gemeinsam mit der Unfallkommission ein Maßnahmenpaket beschlossen.
Dazu gehören Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 50 und 70 Kilometer pro Stunde. Die bereits bestehenden Regelungen im Bereich des Infozentrums Kaltenbronn sollen unverändert bleiben.
Die L76b führt kurvenreich durch den Nordschwarzwald und ist eine beliebte Freizeitrouten für Motorradfahrende.
Gleichzeitig besteht dort nach Angaben des Landkreises ein erhöhtes Unfallrisiko. Die Auswertung der bisherigen Unfälle habe gezeigt, dass in den meisten Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptursache war.
Neben den neuen Tempolimits sind deutlichere Markierungen vorgesehen. Sie sollen die Streckenführung und den Verlauf der Kurven besser erkennbar machen.
Zusätzlich sollen die Leitplanken mit weiteren Schutzeinrichtungen und einem Unterfahrschutz ausgestattet werden.
Der Unterfahrschutz soll verhindern, dass gestürzte Motorrad- oder andere Zweiradfahrer unter den Leitplanken hindurchrutschen.
Mit dem Maßnahmenpaket will der Landkreis die Aufmerksamkeit auf der Strecke erhöhen, Unfälle verhindern und Verkehrsteilnehmende besser schützen.