Straubenhardt (dk) – Die Diskussion um ein gespendetes Klimagerät für die Kita in Langenalb könnte doch noch ein gutes Ende nehmen. Bei einem gemeinsamen Gespräch haben Gemeinde und Elternbeirat jetzt über mögliche Lösungen beraten. Im Raum steht unter anderem eine Spendenkampagne für Klimageräte in allen Straubenhardter Kitas.
Eine neue-welle-Hörerin hatte bei unserer Aktion ein Klimagerät gewonnen und wollte es anschließend der Kita ihrer Kinder in Langenalb schenken. Die Gemeinde lehnte das zunächst ab.
Bürgermeister Helge Viehweg begründete die Entscheidung unter anderem mit der Gleichbehandlung der insgesamt sieben Kitas in Straubenhardt. Ein einzelnes Gerät solle nicht nur einer Einrichtung zugutekommen.
Auch nach dem gemeinsamen Gespräch bleibt Viehweg bei dieser Position: Das Klimagerät darf nur dann in der Kita in Langenalb stehen, wenn auch für die anderen Einrichtungen eine vergleichbare Lösung gefunden wird.
Hinzu kommt, dass nicht jedes Klimagerät ohne Weiteres in einer Kita aufgestellt und angeschlossen werden darf. Dafür gibt es Vorgaben von Bund und Ländern, die von der Gemeinde geprüft werden müssen.
Das soll laut Viehweg nun möglichst schnell und unbürokratisch passieren.
Gemeinsam mit dem Elternbeirat will die Gemeinde jetzt aber prüfen, welche Geräte geeignet sind und wie zumindest die Schlafräume aller Straubenhardter Kitas ausgestattet werden könnten.
Bürgermeister Helge Viehweg erklärt den aktuellen Plan so:
„[Wir wollen] mit dem Elternbeirat, die ja auch diejenigen sind, die für die Einrichtung sprechen sollten, versuchen, schnelle Lösungen hinbekommen. […] Die Schlafräume wollen wir gerne ausrüsten, dass wir zumindest irgendwas anbieten können, dann für alle Kitaeinrichtungen. Und jetzt prüfen wir, was sind die Mindestvoraussetzungen. Weil wir dürfen und können einfach nicht alles reinstellen.“
Im nächsten Schritt könnte eine gemeinsame Spendenkampagne gestartet werden. Kommt dabei genügend Geld zusammen, könnten davon Klimageräte für alle Kitas in Straubenhardt angeschafft werden – zumindest für die jeweiligen Schlafräume.
Damit zeichnet sich ein möglicher Kompromiss ab: Das gespendete Klimagerät könnte Teil einer größeren Lösung für alle Einrichtungen werden.
Wie es weitergeht, hängt nun von der technischen Prüfung und den weiteren Gesprächen zwischen Gemeinde und Elternbeirat ab.