Bereits zu Beginn des Zweitligaspiels zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Heidenheim am 31. Oktober wurden in beiden Fanlagern zahlreiche Leuchtfackeln gezündet.
Nach aktuellem Stand wurden dabei zwei Menschen unmittelbar durch die Pyrotechnik verletzt. Beide mussten ärztlich behandelt werden.
Die Vorfälle haben nun Konsequenzen für die weitere Zusammenarbeit zwischen dem KSC, der Stadt Karlsruhe und dem Polizeipräsidium Karlsruhe.
Am Freitag (6. November) haben sich Vertreter des Vereins, der Stadt und des Polizeipräsidiums zusammengesetzt, um die Ereignisse gemeinsam aufzuarbeiten.
Alle drei Beteiligten verurteilen den massiven Einsatz von Pyrotechnik im BBBank Wildpark.
„Das Abbrennen von Pyrotechnik – zumal in diesen Mengen – ist nicht hinnehmbar, birgt erhebliche Gefahren für die Zuschauerinnen und Zuschauer und widerspricht dem gemeinsamen Verständnis eines friedlichen und störungsfreien Spieltags“, erklären der KSC und die Behörden gemeinsam.
Bereits zuvor standen die Beteiligten im Rahmen der sogenannten Stadionallianz in regelmäßigem Austausch.
Nach den Vorfällen wollen Stadt, Polizei und KSC einzelne Bereiche des bisherigen Sicherheitskonzepts genauer untersuchen.
Dabei stehen insbesondere die Eingangskontrollen, die Infrastruktur im Stadion und die Kommunikation zwischen den Verantwortlichen im Mittelpunkt.
Auch die Vorbereitungen auf einzelne Spieltage sollen überprüft werden.
Ziel ist es, herauszufinden, wie wirksam die bisherigen Maßnahmen sind und an welchen Stellen möglicherweise nachgebessert werden muss.
Sollten Änderungen notwendig sein, wollen die Beteiligten diese gemeinsam abstimmen und umsetzen.
Für Stadt, Polizei und Verein ist klar, dass die Gesundheit und Sicherheit der Stadionbesucher oberste Priorität haben müssen.
„Die Sicherheit und Gesundheit der Zuschauerinnen und Zuschauer müssen gewährleistet sein – bei jedem Spiel“, betonen die Verantwortlichen.
Welche konkreten Änderungen nach der Überprüfung umgesetzt werden, steht bislang noch nicht fest.