Rastatt (pm/dk) – Nach dem schweren Lkw-Brand auf der A5 bei Rastatt-Süd laufen die Instandsetzungsarbeiten auf Hochtouren. Die Schäden an Fahrbahn und Böschung sind erheblich. Der derzeit gesperrte rechte Fahrstreifen in Richtung Basel soll voraussichtlich am Samstag, 15. August, wieder freigegeben werden.
Der mit Reifen beladene Lastwagen war am Dienstagabend im Bereich der Anschlussstelle Rastatt-Süd in Brand geraten. Durch das Feuer entstanden umfangreiche Schäden.
Nach Angaben der Via Solutions Südwest haben die Arbeiten bereits begonnen. Nach einer Prüfung der Schäden und Abstimmungen mit den zuständigen Behörden, darunter die Umweltbehörde, wurde damit begonnen, belastete Erde aus der Böschung neben der Fahrbahn auszutauschen.
Durch Schadstoffe und Löschmittel ist dort eine Fläche von rund 700 Quadratmetern betroffen.
Auch die A5 selbst wurde durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Innerhalb eines etwa 100 Meter langen Bereichs ist die Fahrbahn teilweise schwer beschädigt.
Dabei wurde nicht nur die obere Deckschicht des Asphalts zerstört. Auch die darunterliegende Binderschicht ist betroffen. Beide beschädigten Asphaltschichten müssen deshalb ersetzt werden.
Die beteiligten Baufirmen wollen die notwendigen Reparaturen in den kommenden Tagen auch während der Nacht durchführen. Ziel ist es, den aktuell gesperrten rechten Fahrstreifen am Samstag, 15. August 2026, wieder für den Verkehr freizugeben.
Nach dem Brand war die A5 zunächst in beide Richtungen vollständig gesperrt worden. Dadurch hatten sich kilometerlange Staus gebildet. Inzwischen ist die Strecke teilweise wieder befahrbar.